Organisation

Referat für Kirchenmusik

Drei Tage im Zeichen der Königin der Instrumente

Orgeltage in Ossiach, Maria Rain und Klagenfurt Dom

Drei abwechslungsreiche und inspirierende Tage erlebten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der diesjährigen Orgeltagen des Referats für Kirchenmusik. Neben der Begegnung mit bedeutenden Orgeln Kärntens standen vor allem das gemeinsame Musizieren, der fachliche Austausch und die Freude an der Kirchenmusik im Mittelpunkt.

Tag 1: 22. Juli 2026 - Stift Ossiach

Zum Auftakt der heurigen Orgeltage wurde das Stift Ossiach besucht, wo Dechant Msgr. Kons. Rat Mag. Erich Aichholzer die Gruppe herzlich begrüßte und in die Kunstschätze des Stiftes einführte. Stiftsorganist Alois Gaggl stellte anschließend die drei Orgeln des Hauses vor und erläuterte ihre Besonderheiten. Danach gab es für alle die Möglichkeit, die Instrumente selbst zu spielen und mitgebrachte Werke erklingen zu lassen.

Tag 2: 23. Juli 2026 - Maria Rain

In Maria Rain hieß Pfarrer Mag. Ulrich Kogler die Teilnehmerinnen und Teilnehmer willkommen. Der Vormittag war dem gemeinsamen Musizieren von Gotteslobliedern sowie dem Vortrag vorbereiteter Orgelwerke gewidmet. Besonders gefreut haben wir uns über die herzliche – unerwartete – Einladung zu Kaffee und Kuchen in der Pause, wofür wir uns an dieser Stelle auch noch einmal herzlich bedanken. Mit dem gemeinsamen Gesang des „Engel des Herrn“ zum Zwölf-Uhr-Läuten und dem Segen durch Pfarrer Kogler fand der Tag einen stimmungsvollen Abschluss.

Tag 3: 24. Juli 2026 - Klagenfurt Dom

Den Höhepunkt und Abschluss der Orgeltage bildete der Besuch im Klagenfurter Dom. Domorganist Klaus Kuchling stellte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die beiden bedeutenden Instrumente des Domes vor – die Marienorgel der Firma Rieger sowie die große Domorgel der Firma Mathis.
Mit spürbarer Leidenschaft erklärte er die Besonderheiten der einzelnen Register und gewährte faszinierende Einblicke in den Aufbau und die Funktionsweise einer Pfeifenorgel. An der Marienorgel konnten insbesondere die jüngeren und kleineren Organistinnen und Organisten selbst spielen und erste Erfahrungen sammeln.
An der großen Mathis-Orgel, die heuer ihr 40-jähriges Bestehen feiert, demonstrierte Klaus Kuchling unter anderem das Stimmen der Zungenregister und erläuterte anschaulich die Kunst der Orgelstimmung. Nachdem weitere Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Gelegenheit genutzt hatten, das eindrucksvolle Instrument selbst auszuprobieren, ließ der Domorganist die Orgeltage mit einem Werk von Johann Sebastian Bach feierlich ausklingen.

Die Orgeltage boten eindrucksvolle Einblicke in die Vielfalt der Orgelmusik und waren geprägt von Gemeinschaft, musikalischer Begeisterung und der Freude am gemeinsamen Lernen. Herzlicher Dank gilt allen, die diese Tage mit ihrem Engagement zu einem besonderen Erlebnis gemacht haben.