Organisation

Referat für Kirchenmusik

Orgel des Monats September 2026

Die Orgel der Pfarrkirche Hermagor mit Organist Bernhard Plattner

Gerda Heger war zu Gast in Hermagor, wo Bernhard Platter als Organist in der Stadtpfarrkirche tätig ist:

Lieber Herr Plattner, wie kam es dazu, dass sie hier Organist wurden?

Aufgewachsen bin ich unmittelbar neben der Stadtpfarrkirche im Mesner-Haus. Schon von Kind auf wurde ich mit der Liturgie vertraut und die regelmäßigen Gottesdienstbesuche gehörten selbstverständlich dazu. Durch die Schulbildung im Gymnasium Hermagor wurden meine musikalischen Fertigkeiten und Fähigkeiten gefördert. Mein damaliger Klavierlehrer war Josef Pflügl. Und so konnte ich mit 15 Jahren hier Orgelspielen. Mit dem Pfarrer Günther Dörflinger, der hier viele Jahre und Jahrzehnte wirkte, konnte ich viele Ideen in die Tat umsetzen und die Zusammenarbeit war sehr fruchtbringend und bereichernd. Mit dem jetzigen Pfarrer Georg Granig konnte diese positive Zusammenarbeit fortgesetzt werden. Im Jahre 2000 gründete ich mit Cornelia Flaschberger und Martin Egger die Formation Organ, Drums and Voice. Wir möchten rhythmusbetonte Messen mit Orgel als zentrales Instrument und morderner musikalischer Begleitung verwirklichen. Entscheidend ist für mich, dass jedes Lied zur Liturgie passt und der Gemeindegesang im Mittelpunkt steht. Unsere Musik soll zum Mitsingen motivieren und einladen. Für diese besonderen Anlässe arrangiere ich die Stücke selbst. Unterstützt werde ich dabei von MusikerInnen aus der Region. Seit über 44 Jahren bin ich hier nun Organist und immer wieder freue ich mich aufs Neue, Sonntag für Sonntag und darüber hinaus mit der Musik die Gottesdienste zu bereichern.

Die Orgel der Stadtparrkirche Hermagor wurde 1860 von der Orgelbaufirma Josef Grafenauer aus Brugg bei Egg im Gailtal erbaut, mit Schleiflade und mechanischer Spiel- und Registertraktur. Sie ist einer der größten Orgeln aus dieser Werkstatt und ist die einzige, die noch die originalen Prospektpfeifen besitzt.

Disposition

I. Hauptwerk: Bordun 16´, Principal 8´, Salicional 8´, Flöte 8,´, Octave 4´, Flöte 4´, Octave 2´, Mixtur 3f.,

II: Unterwerk: Gedeckt 8´, Gamba 8´, Rohrflöte 4´,

Pedal: Subbas 16´, Octavbass 8´, Quintbass 8´,

Koppeln: II-I, I-P

O komm Emanuel (15. Jhdt.)
Lepa si