Mitten-im-Leben-Gruppe Klagenfurt - Diözesanhaus

 (© Foto: Dolma Breunig)
(© Foto: Dolma Breunig)

Alles begann am 14. Jänner 2003 als Liselotte Triebelnig mit einer Gruppe von 12 Seniorinnen im Diözesanhaus die erste Mitten-im-Leben-Gruppe startete.

Anfänglich traf sich die Gruppe wöchentlich. Mittlerweile finden die Zusammenkünfte alle vierzehn Tage statt. Nach wie vor stehen das Lernen, der Austausch und die gemeinsam verbrachte Zeit an erster Stelle. Spaß am abwechslungsreichen Kompetenztraining sowie Hilfestellungen für den Alltag sind den Teilnehmerinnen wichtig. Biografische Auseinandersetzung und geistige und körperliche Fitness bereiten ihnen Freude.

2006 entdeckte die Gruppe ihr gemeinsames Interesse am Theaterspiel und führt zu besonderen Anlässen das Märchen Rumpelstilzchen auf.

Inhaltlich geht Triebelnig auf die Bedürfnisse der TeilnehmerInnen ein. Das Kirchenjahr und die Jahreszeiten werden thematisch bearbeitet, alte Traditionen und Brauchtümer werden besprochen. Es wird viel gelacht, aber auch Themen wie Krankheit und Tod haben Platz. Darüber hinaus werden Unternehmungen wie Theater- sowie Kinobesuche und Ausflüge unternommen und Festlichkeiten gefeiert. Und nach getaner „Arbeit“ endet das Mitten-im Leben-Gruppentreffen oft bei einem gemeinsamen Kaffee.

Die Gemeinschaft ist es auch, die in der Mitten-im-Leben-Gruppe zählt und verbindet. Triebelnig erzählt, dass sich eine wunderbare, vertraute Gemeinschaft gebildet hat:

Es ist die Gemeinschaft, ein Zusammenwachsen, wo einer den anderen trägt. Auch neue Mitglieder sind immer willkommen und werden herzlich aufgenommen.“

Am 5. Jänner 2016 fand bereits das 330 Treffen statt. Auf diesem Weg dorthin liegen viele Geschichten und Anekdoten, gemeinsame Begegnungen und schöne Momente, traurige Abschiede und auch die Erinnerung.

Die Mitten-im-Leben-Gruppe im Diözesanhaus zeigt wie auf vielfältige Weise SeniorInnenbildung lustvoll und lebendig gestaltet, Altes wieder zum Vorschein gebracht und Neues entdeckt wird.