Organisation

Katholische Aktion

Was zum Leben fehlt

Kinder- und Frauenarmut in Kärnten sichtbar machen

Was bedeutet es, arm zu sein in einem Land, in dem vieles selbstverständlich scheint?

Armut zeigt sich nicht nur dort, wo das Geld für das Notwendigste fehlt. Sie wirkt in vielen Lebensbereichen: Gesundheit und Wohnen, Bildung und Mobilität, soziale Beziehungen und gesellschaftliche Teilhabe. Und vieles bleibt unsichtbar.

Armut hat vielfältige Ursachen und Geschichten. Der Verlust des Arbeitsplatzes, Krankheit, Trennung oder der Tod eines nahestehenden Menschen können eine Lebenssituation grundlegend verändern. Betreuungspflichten, geringe Einkommen oder fehlende familiäre und soziale Netze können Handlungsspielräume zusätzlich einschränken. Meist wirken mehrere Faktoren zusammen.

Kinder und Frauen stehen im Mittelpunkt eines neuen Projekts der Katholischen Aktion Kärnten. Unter dem Titel „Was zum Leben fehlt“ wollen wir genauer hinsehen: auf unterschiedliche Lebensrealitäten, auf Ursachen und Zusammenhänge und auf Bedingungen, unter denen Menschen ihr Leben gestalten.

Unterschiedliche Erfahrungen, Wissen und Perspektiven sollen im Rahmen des geplanten Thinktank einfließen und dazu beitragen, Armut in ihrer Vielfalt sichtbar zu machen und Zusammenhänge besser zu verstehen.

„Was zum Leben fehlt“ ist als offenes Projekt angelegt. Interessierte sind eingeladen, ihre Erfahrungen und Ideen einzubringen und das Projekt mitzugestalten.

Denn die Frage nach Armut betrifft uns letztlich alle:

Wie wollen wir miteinander leben?

Herzlichen Dank an Bettina Bäck, Vorstandsmitglied des Katholischen Familienwerks und Ansprechpartnerin der Arbeitsgruppe "Kinder- und Frauenarmut" der Katholischen Aktion Kärnten, für den Text und die Veranstaltung des Thinktanks.

Termin: Donnerstag, 22. Oktober 2026, 16.00 Uhr im Diözesanhaus, Klagenfurt; Anmeldungen bitte an: tanja.kohlbacher@kath-kirche-kaernten.at