Organisation

Referat für Tourismusseelsorge

Dem Hemmafest entgegen

Im Vorfeld des Hemmafestes am 27. Juni haben wir uns pilgernd von St. Margarethen ob Töllerberg über St. Georgen am Weinberg - beides Kirchenstiftungen Hemmas - auf den Weg durch das Trixnertal und den Michaelergraben nach Diex gemacht. Das heute abseits gelegene Tal war einst ein stark frequentierter Verkehrsweg zwischen St. Veit und Völkermarkt, über welchen auch Eisen aus dem Görtschitztal gehandelt wurde. Am Fuße des Lamprechtskogels, auf welchem ab dem Beginn der frühen Eisenzeit eine herrschaftliche Siedlung bestand, haben wir bei dieser Gelegenheit der Hofkäserei Nuart, bekannt für ihre großartigen Schafkäseprodukte, einen Besuch abgestattet und konnten dabei den Blick auf die Burgruine Waisenberg genießen. Sie war, laut Historikern, vermutlich die Rechtsnachfolgerin einer von König Arnulf im 9. Jhdt. den Vorfahren der Hemma von Gurk oder deren Gatten geschenkt Burg im näheren Umfeld, die zur Kontrolle der Straße diente. Vorbei an Schloss Obertrixen mit seiner wunderbar restaurierten Erasmuskapelle, wo uns das Eigentümerehepaar Andreas und Anita Messner herzlich willkommen hießen, ging es durch den verborgenen Michaelergraben bergwärts nach St. Michael im Graben. Hier, bei der spätgotischen Filialkirche wurde nochmals Pause gemacht, ehe es in vielen Kurven die zahlreichen Gräben ausgehend dem Zielort Diex entgegen ging, wo der Pilgertag beim Hemmabrunnen vor der Wallfahrtskirche seinen Abschluss fand.

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