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Katholischer Akademikerverband

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Robert Musil Literatur Museum (© Foto: Musilhaus / Bearbeitung: KHK)
Robert Musil Literatur Museum (© Foto: Musilhaus / Bearbeitung: KHK)

Bereits seit dem Jahr 2001 gibt es eine Kooperation mit dem Robert Musil Literatur Museum. Jedes Jahr werden mehrere junge, deutschsprachige Autoren eingeladen, um im Musil Haus aus ihrem Werk zu lesen.

In diesem Jahr haben wir folgende Schriftsteller für Sie eingeladen:

Dienstag, 23. Juni 2026, 20:00 Uhr
Thomas LANG: Melville verschwindet (Piper, 2026)

Über das abenteuerliche Leben des amerikanischen Schriftstellers Herman Melville und den Stoff, der seine Werke zu Weltliteratur machte. Der Erzähler Meander, ein Mann der Gegenwart, hat einen Lebensbruch erfahren. Beim Räumen des elterlichen Hauses findet und liest er seinen unbeendeten Roman über Herman Melville wieder. In der abenteuerlichen, beinah tragischen Vita des amerikanischen Schriftstellers erkennt Meander die eigenen existenziellen Gefühle und künstlerischen Fragen wieder – oder ist es umgekehrt? Sein gefühltes Scheitern und das Gewinnen einer neuen Autonomie sind dabei Teil eines größeren Bildes von der sich rapide verändernden Gegenwart. Ein Roman über einen Neubeginn, der sich mit dem Lebensweg des Verfassers von Moby-Dick ebenso auseinandersetzt wie mit der härtereichen Gesellschaft in den USA jener Zeit, ihren Verwerfungen und Umbrüchen, die den heute weltberühmten Autor beinah zum Verstummen zwangen.

Thomas Lang
geboren 1967 in Nümbrecht (NRW), lebt in München. 2002 erschien der Roman Than, ausgezeichnet mit dem Bayerischen Staatsförderpreis und dem Marburger Literaturpreis. 2005 erhielt Lang den Ingeborg-Bachmann-Preis für einen Auszug aus dem Roman Am Seil, der außerdem für den Preis der Leipziger Buchmesse 2006 nominiert wurde. Als Stipendiat hielt er sich unter anderem in Kanada, Italien (Casa Baldi), den USA (Villa Aurora, Art Omi) und der Schweiz auf. Neben dem fiktionalen Schreiben arbeitet Lang als Redakteur und freier Journalist. Zuletzt erschienen sein Künstlerroman Immer nach Hause über den jungen Hermann Hesse (2016), Freinacht (2019) und Melville verschwindet (2026

Rückblick

Die (nicht ganz vollständige) Liste unserer Gäste aus vergangenen Jahren liest sich wie das "Who is Who" der deutschsprachigen Literatur.

2025:
Fiona SIRONIC
Sandra WEIHS

2024:
Anna BAAR
Julia JOST
Tamara STAJNER
Theodora BAUER

2023:
Katharina Ingrid GODLER
Cornelia HÜLMBAUER
Andrea GRILL u. Klaus AMANN
Heinz BACHMANN

2022:
Anna BAAR

2020:
Constantin SCHWAB
Jochen VEIT
Valerie FRITSCH

2019
Günther WELS
Bettina WILPERT
Angela LEHNER

2018
Andreas STAUDINGER
Maren KAMES
Felix KUCHER

2017
Arno RUSSEGGER und Erwin NEUWIRTH
Annette HUG
Theodora BAUER

2016
Bov BJERG
Sandra WEIHS
Daniel ZIPFEL
Thomas LANG

2015:
Sandra Gugic -Astronauten. Roman (C.H. Beck, 2015)
Markus Orths - Apokalypse für Anfänger, Roman (Schöffling & Co 2014)
Werner Rohner - Das Ende der Schonzeit (Lenos Verlag, 2014)
Christoph W. Bauer - Orange sind die Äpfel blau, HaymonVerlag, 2015

2014:
Gerhard HAMMERSCHMIED
Matthias MANDER
Heinz HELLE
Katharina HARTWELL

2013:
Lilian FASCHINGER
Isabella STRAUB
Olga GRJASVOWA
Silke HASSLER

2012:
Christina Maria LANDERL
Sebastian POLMANS
Albrecht SELGE
Daniel WISSER

2011:
Anna Elisabeth MAYER
Daniela DRÖSCHER
Helga GLANTSCHNIG
Ingrid AHRER

2010:
Fiona SAMPSON
Hanna LEMKE
Fabjan HAFNER
Alois BRANDSTETTER

2009:
Thomas PODHOSTNIK
Verena CARL
Hans GIGACHER
Andrea ECKERT

2008:
Lucy FRICKE
Jürgen LAGGER
Sigrid BEHRENS
Gustav JANUS

2007:
Christiane NEUDECKER
Annette MINGELS
Franz HOHLER
Alfred GOUBRAN

2006:
Josef WINKLER
Bettina GUNDERMANN
Erich HACKL
Ron WINKLER

2005:
Markus ORTHS
Linda STIFT
Janko MESSNER
Eleonore FREY

2004:
Michèle NAJLIS
Maja HADERLAP
Arne RAUTENBERG
Sylvia GEIST
Wolfgang M. SIEGMUND

2003:
Bestsellerautor Wolf HAAS
Thomas LANG
Norbert KRON
Simone SCHÖNETT

2002:
Julia SCHOCH
Antje RAVIC STRUBEL
Andreas STAUDINGER

2001:
Alois BRANDSTETTER
Gert JONKE
Engelbert OBERNOSTERER
Egyd GSTÄTTNER