Organisation

Katholischer Akademikerverband

Fragen und mögliche Antworten zum Wahljahr 2013

Dr. Kathrin Stainer-Hämmerle über Grenzen und Möglichkeiten der Politik bei "Maria Saaler Gesprächen"

Mag. W. Sattleger im Gespräch mit Dr. K. Stainer-Hämmerle (© Foto: msajovitz)
Mag. W. Sattleger im Gespräch mit Dr. K. Stainer-Hämmerle (© Foto: msajovitz)

Das Gespräch mit der Politologin und Demokratieforscherin Dr. Stainer-Hämmerle am Mittwoch, dem 27. Feber, im Haus der Begegnung gab etwas mehr Einblick in die Mechanismen von Wahlen und Politik. Die Wählerlandschaft ist in Bewegung gekommen als eine Folge des Unmutes der Bevölkerung über Politik und Politiker. Zu dem kommt ein in Österreich vorherrschendes unrealisitisches Bild von Politik. Die Macht der Politiker wird überschätzt, als Folge eines überfunktionalen Parteienstaates, in dem die Loyalität eher der Partei und weniger den Menschen im Land gehört, mit der Gefahr, die Gesellschaft selbst aus dem Auge zu verlieren. Gegen etwas zu mobilisieren sei viel einfacher, ein positives Projekt zu entwicklen jedoch ist viel schwieriger. Demokratie ist anstrengend. Außer dem Spektakel der Wahlkämpfe sei die Politik fad und die politische Landschaft ist ausgetrocknet. Politiker sollten keine Machthaber, eher Moderatoren, mehr Vermittler als Entscheider sein.