Pfarre

St. Stefan an der Gail

Schöpfungsverantwortung - kirchlicher Umweltschutz

Das Referat für Schöpfungsverantwortung der Katholischen Kirche Kärnten teilte den Pfarren zum Thema „Schöpfungsverantwortung“ am 30. August 2018 u. a. folgendes mit:

Schöpfungszeit als Chance – Schöpfungszeit erleben

Bildunterschrift (Bildrechte sind zwingend anzugeben!)
Die Schöpfung - unsere Natur- und Kulturlandschaft - zu erhalten, ist unsere Aufgabe (Bild: Peter Sternig).

Von 1. September bis zum 4. Oktober, dem Fest des Heiligen Franziskus, wird wieder auf die Dringlichkeit der Bewahrung der Schöpfung aufmerksam gemacht. Wir brauchen eine bestimmte Zeit der Konzentration und Einübung in eine neue Lebenskultur und wir brauchen Stärkung und Halt in der schwierigen Übergangsphase von einem zerstörerischen zu einem nachhaltigen und somit zukunftsfähigen Lebensstil.

Seit 2015 ist der 1. September auch offiziell als "Weltgebetstag für die Schöpfung" im katholischen Kalender eingetragen. Ein verantwortlicher Umgang mit der Schöpfung - vor allem in den Bereichen Konsum, Ernährung und Mobilität - ist ein kostbarer Beitrag zu echter Nächstenliebe.

Bildunterschrift (Bildrechte sind zwingend anzugeben!)
Der Tierschutz ist ein wichtiger Teil der Schöpfungsverantwortung (Bild: Peter Sternig).

Der Hl. Franz von Assisi gilt vielen als erster Tierschützer. Daher wird jedes Jahr am 04. Oktober der Welttierschutztag begangen.
Er sah das Tier als lebendiges Geschöpf Gottes und als Bruder des Menschen an. Darüber hinaus wurde Franz 1980 von Johannes Paul II. zum Patron des Umweltschutzes und der Ökologie ernannt.

Informationen zum Thema „Schöpfungsverantwortung": Katholische Kirche Kärnten, Referat für Schöpfungsverantwortung
https://www.kath-kirche-kaernten.at/dioezese/organisation/C3708/

vatican news, Homepage, 01. September 2018:

Papstbotschaft zum Gebetstag für die Schöpfung: Zugang zu Wasser für alle

Wasser - Grundlage des Lebens (Bild: Peter Sternig)
Wasser - Grundlage des Lebens (Bild: Peter Sternig)

Papst Franziskus äußerte sich in einer Botschaft zum Weltgebetstag für die Bewahrung der Schöpfung, der jährlich am 1. September begangen wird. Zentrales Thema im Jahr 2018 ist „Wasser“.

In einer am Samstag im Vatikan veröffentlichten Botschaft verurteilt der Papst eine Privatisierung von Trinkwasser und drängt auf stärkeres Engagement zur Gewährung dieses Menschenrechts. Auch können man nicht zulassen, „dass die Meere und die Ozeane mit trägen Flächen treibenden Plastikabfalls angefüllt werden“. Papst Franziskus hat die Rettung von Migranten und Geflüchteten aus Seenot gefordert. „Beten wir, dass diejenigen gerettet werden, die auf der Suche nach einer besseren Zukunft ihr Leben auf den Meereswogen aufs Spiel setzen“, heißt es in der Papstbotschaft. Politiker sollten „die empfindlichsten Fragen unserer Zeit wie die der Migration, des Klimawandels, des allgemeinen Rechts auf die Nutzung der vordringlichen Güter“ verantwortungsvoll und mit Weitsicht angehen. Dabei fordert Franziskus Großmut und Zusammenarbeit, „vor allem unter den Ländern, die die besten Möglichkeiten dazu haben“.

Die Botschaft (zum Teil) zum Nachhören bzw. zur Gänze in einer offiziellen deutschen Übersetzung:
https://www.vaticannews.va/de/papst/news/2018-09/papst-franziskus-botschaft-welttag-schoepfung-gebet.html

Priesterkonferenz zum Thema kirchlicher Umweltschutz (© Foto: Renate Ebner)
Priesterkonferenz zum Thema kirchlicher Umweltschutz (© Foto: Renate Ebner)

Priesterkonferenz zum Thema kirchlicher Umweltschutz, mit dabei u. a. laut obigem Bild: Dechant Andreas Tonka; Nina Vasold und Mag. Ernst Sandriesser (beide Referat der Diözese für Schöpfungsverantwortung) und Provisor Marcin Mrawczynski.

Am 24. April 2018 wurde im Pfarrhof St. Stefan eine Dekanats-Priesterkonferenz unter der Leitung von Dechant Andreas Tonka im Pfarrhof St. Stefan abgehalten. Das Hauptthema lautete „Schöpfungsverantwortung in der Pfarre – kirchlicher Umweltschutz“. Mag. Ernst Sandriesser und Nina Vasold vom Referat „Schöpfungsverantwortung“ der Diözese Gurk informierten auf Einladung von Provisor Marcin Mrawczynski Martin ausführlich über die Ziele und Nachhaltigkeitsrichtlinien der Katholischen Kirche Kärnten. Die Pfarren sind unter Bezugnahme auf die Umweltenzyklika „Laudato si“ von Papst Franziskus eingeladen, kirchliche Umweltarbeit zu leisten, die wir ernst nehmen werden.

Auch die Pfarre St. Stefan an der Gail wird sich in Zukunft diesem wichtigen Aufgabenbereich widmen. Dies wurde bei der Sitzung des Pfarrgemeinderates am 25. April 2018 bekundet. Mit Beschlüssen sollen in den nächsten Monaten konkrete Maßnahmen und Schritte festgelegt werden.

Wir bitten um Mitarbeit, Vorschläge und Unterstützung. Danke!

Enzyklika „Laudato si“ von Papst Franziskus über die Sorge für das gemeinsame Haus“ zum Downloaden, Link:

http://w2.vatican.va/content/dam/francesco/pdf/encyclicals/documents/papa-francesco_20150524_enciclica-laudato-si_ge.pdf

Diözesan- und Umweltschutzbischof Dr. Alois Schwarz zu „Lautato si“: Ein „Gesamtkunstwerk“, Link:

https://www.erzdioezese-wien.at/site/nachrichtenmagazin/magazin/schoepfungsverantwortung/article/43557.html

ARGE Schöpfungsverantwortung: https://www.argeschoepfung.at/

Dieser Hauptartikel wurde im April 2018 erstellt und zuletzt aktualisiert am: 28. Okt. 2018