Organisation

Katholische Frauenbewegung

Wechsel vom Haupt- ins Ehrenamt

Diözesanreferentin Monika Tuscher ist seit 1. April 2026 in Pension

Liebe Frauen

„Es wird Zeit, für das, was war, „Danke!“ zu sagen, damit das, was wird, gut beginnt.“
(Verfasser unbekannt)

Ich sage euch DANKE

  • für 19 Jahre mit unzähligen tiefgehenden und herzerwärmenden Begegnungen mit euch Frauen
  • dafür, dass ich mit euch wachsen und mich persönlich weiterentwickeln konnte
  • für die vielen Veranstaltungen, die wir gemeinsam auf die Füße gestellt haben und die es mir ermöglichten viele tolle Referentinnen, Künstlerinnen und Persönlichkeiten kennen zu lernen.
  • für euer Engagement für die Aktion Familienfasttag, die Begegnungen mit den Projektpartnerinnen, die Möglichkeit nach Nord-Ost-Indien zu reisen und mir selbst ein Bild zu machen.

Ihr habt mir ermöglicht zu sehen, was frau mit Mut, Ausdauer, unbeugsamer Hoffnung und Solidarität alles erreichen kann.

Wir bleiben miteinander verbunden, über die Pension hinaus – alles Liebe und nicht nachlassen!Monika Tuscher

Liebe Monika!

Wir danken Dir für deinen unermüdlichen Einsatz, für jedes aufmunternde Wort, für dein kluges Handeln und für dich als Menschen!

Seelsorgeamtsdirektorin Elisabeth Schneider-Brandauer interviewte Monika Tuscher zum (anstehenden) Pensionsbeginn:

Liebe Monika!
Du warst seit September 2007 in der Diözese tätig. Zuerst als Regionalreferentin und ab September 2022 als Diözesanreferentin der Katholischen Frauenbewegung.

Was hat dich über die Jahre geprägt?
Die schönen Begegnungen vor Ort, das Zusammenspiel mit den Ehrenamtlichen. Miteinander haben wir viel mehr geschafft als jede und jeder für sich.

Was war bereichernd für dich?
Ich habe Menschen kennengelernt, denen ich sonst nie begegnet wäre. Darunter waren Ernesto Cardenal oder Brigitte Karner und viele andere.

Wodurch bist du persönlich gewachsen?
Bei manchen Aufgaben war es einfach notwendig, diese zu übernehmen – z.B. die Begrüßung bei Frauenkultur-tagen in St. Stefan. Ich dachte, ich falle um, jedoch bin ich nicht umgefallen. Es ist gut gegangen. Das gemein-same Tun mit den Frauen hat mich wachsen lassen. Wir haben so viel geschafft, weil wir es uns gegenseitig zugetraut haben.

Wie siehst du die Zukunft der Frauenarbeit in den Pfarren?
Auf der Pfarrebene ist die Situation unterschiedlich. Es gibt Frauen, die es schaffen, viel zu bewirken, die jedoch auch sagen: „Wir haben jetzt eine neue Pfarrleitung und jetzt geht gar nichts mehr. Bei uns gab es eine Maian-dacht. Diese wurde bereits seit vielen Jahren selbstverständlich von Laien gestaltet, gebetet … und jetzt hat plötzlich der Pfarrer die Hand drauf!“
In Summe ist der Fortschritt mäßig. Bei den einen sind Flügel gewachsen, bei den anderen wurden sie zurück-gestutzt. Mit den Ständigen Lektorinnen tut sich schon etwas auf. Es gibt Lektorinnen, die sehr hierarchisch handeln und andere bringen ganz viel Neues in die Kirche.


Was wirst du vermissen?
Die gute Zusammenarbeit hier im Diözesanhaus und die Atmosphäre im 2. Stock des Hauses.
Was wird dir gar nicht fehlen?
Diverse Prozesse. Es ist so viel Energie und Herzblut hineingeflossen und am Schluss sind alle so fertig, dass keine Kraft mehr da ist für eine Umsetzung. Wichtig wäre es, wenn man ein gutes Tempo findet, bei dem die Menschen mitgehen.


Wie schaut deine Zukunft aus?
Ich gehe voll ins Ehrenamt, jedoch mit weniger Stress! Ich begleite zwei „Mitten im Leben“-Gruppen und ich habe gerade eine Tanzausbildung absolviert. Ich werde mein Können der Pfarre zur Verfügung stellen.


Ich danke dir, liebe Monika, ich danke für dir für alles, was du in diesen Jahren in die Diözese eingebracht hast – viele Ideen, Unterstützung und die Umsetzung vieler Projekte, insbesondere den persönlichen Kontakt mit den Menschen. Deine ruhige, besonnene Art hat gutgetan.