Organisation

Katholische Frauenbewegung

Wer sind wir?

Im Rahmen der Katholischen Aktion entstand 1947 die Katholische Frauenbewegung (kfb) - als Gemeinschaft von Frauen für Frauen und aktive Mitgestalterin in Kirche und Gesellschaft. Die kfb Kärnten|Katoliško žensko gibanje ist eingebettet in die kfb Österreich und umfasst über 60 Frauengruppen und mehr als 1000 Mitgliedsfrauen.

Im Zusammenwirken von Haupt- und Ehrenamtlichkeit werden christliche Werte und ganzheitliche Ansätze gelebt und transportiert. Bewusstsein für Frauenanliegen soll geweckt und frauenspezifischen Themen Aufmerksamkeit geschenkt werden. Entwicklungs- und Bildungspolitik sind zentrale Anliegen und dem Gerechtigkeits- bzw. Friedensgedanke folgend, geht es darum „zu stärken“ - auf persönlicher, gesellschaftlicher und interkultureller sowie spiritueller Ebene.

Wertschätzung und Engagement nähren den im Glauben verwurzelten Boden, auf dem sich kfb-Frauen bewegen.

Kfb bedeutet

Gemeinschaft zur Entfaltung der Persönlichkeit und Wertschätzerin von Vielfalt und unterschiedlichen Lebensentwürfen. Im Auftrag des Glaubens und Teil der Kirche erfüllt sie ihren Auftrag in der Gesellschaft - bemüht um Frauensolidarität, Gerechtigkeit und die Bewahrung der Schöpfung.

Gemeinschaft

Die kfb als Gemeinschaft von Frauen arbeitet vorwiegend in Gruppen – pfarrlichen und regionalen Frauengruppen, Aktions- und Projektgruppen, Seminargruppen – und lebt „Frau sein“ bewusst.

Entfaltung der Persönlichkeit

Festgelegte Rollenklischees werden zugunsten von Persönlichkeitsentfaltung zu überwinden gesucht, um den eigenen Weg finden und gehen zu können: die eigene Persönlichkeit im spirituellen, individuellen und gesellschaftlichen, kulturellen Bereich entfalten zu können.

Wertschätzung

Als Gemeinschaft von Frauen sieht und fördert die kfb Vielfalt - Vielfalt an diversen Lebensentwürfen und unterschiedlichen Lebensgestaltungen und den daraus resultierenden Bedingungen als auch Entscheidungen. Gelebtes Leitziel „Frauen stärken Frauen“ bedeutet in diesem Zusammenhang: Verständnis für Verschiedenheit aufbringen und gleichzeitig seine eigenen kreativen und musischen Fähigkeiten zu entdecken, zu nutzen, weiterzuentwickeln – aktiv zu sein und schöpferisch zu werden.

Glaube

Die kfb, gebettet in das Mutterschiff Kirche, segelt im Zeichen des Glaubens: Die Fahnen wehen in Richtung gleichberechtigter und partnerschaftlicher Teilhabe am Leben der Kirche und zielen auf die Erfahrung und Verlebendigung des gemeinsamen Glaubens.

Gesellschaftpolitischer Auftrag

Darüber hinaus versteht sich die kfb als Gemeinschaft, die Frauen befähigt, ihren Anliegen und Interessen Gehör zu verschaffen und sich aktiv an der Gestaltung des gesellschaftlichen Lebens zu beteiligen. Der entwicklungspolitische Auftrag und das Engagement der kfb gilt daher der Gerechtigkeit – im Sinne wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Rahmenbedingungen, uneingeschränkter Selbstbestimmung sowie geschlechtlicher, wirtschaftlicher und arbeitstechnischer Gleichstellung; Gleichwertigkeit und Anerkennung von Erwerbstätigkeit und Familienarbeit. Im Fokus stehen daher Bildungs- sowie Öffentlichkeitsarbeit – die Kultur des Teilens. Entwicklungs- und sozialpolitische Zusammenhänge und daraus resultierende Strukturen bzw. Machtverhältnisse, politische, wirtschaftliche und strukturelle Ungerechtigkeiten, sollen transparent gemacht werden. Konkrete Projektarbeit und –förderung sowie Öffentlichkeitsarbeit dienen als wirksame Instrumente.Sichtweisen und Erfahrungen von Frauen stehen dabei bewusst im Zentrum. Die kfb verleiht all jenen eine Stimme, die sozial schwach, am Rande der Gesellschaft stehend oder deren Frauenrechte gefährdet sind.Die kfb tritt für eine gemeinsame Verantwortung gegenüber dem Leben, bewussten Umweltschutz und nachhaltiger Nutzung von Ressourcen ein. Friedenspolitik ist gleichbedeutend mit der Bewahrung der Schöpfung zu verstehen.

Bildung

Bildung bedeutet in der kfb an einem nachhaltigen und geschlechtergerechten Prozess teilzunehmen, durch welchen Menschen geistige, kulturelle und intellektuelle Fähigkeiten sowie soziale und emotionale Kompetenzen erlangen und erweitern.
Bildung, als lebensbegleitender Entwicklungsprozess gedacht, soll zu Handlungs- und Kritikvermögen befähigen. Bildung als Fundament für Selbstbestimmung und Chancengleichheit soll als Tor zur inneren und strukturellen Befreiung und Wahrung der Menschenrechte dienen.

Bereiche im Überblick

  • Gemeinschaft
  • Bewusstsein für Frauenanliegen und frauenspezifische Themen
  • Entwicklungs- und Gesellschaftspolitik
  • Bildungspolitik und Öffentlichkeitsarbeit
  • Liturgie und Spiritualität
  • Unterstützung und Hilfe (zur Selbsthilfe)

VernetzungspartnerInnen

Zu unseren KooperationspartnerInnen zählen kirchliche und außerkirchliche Organisationen, die sich für die Anliegen der Frauen engagieren. Dazu zählen neben den Teilorganisationen der Katholischen Aktion:

Bildungshäuser, Evangelische Frauenarbeit Kärnten (efa), Forum Katholischer Erwachsenenbildung, Frauengesundheitszentrum Kärnten, Frauenreferat des Landes Kärnten, Gewaltschutzzentrum, Kärntner Frauenhaus, Kärntner Frauenplattform, Klagenfurter Frauenplattform, Talentetauschkreis Kärnten, Treffpunkt Alleinerzieherinnen, „Welt der Frauen“ – Die österreichische Frauenzeitschrift, Welthaus, Weltladen, vobis

AGB`s der Katholischen Frauenbewegung Kärnten