Abschied von unserem Pfarrer Sylvère Buzingo
Ein Abschied voller Dankbarkeit, Verzeihung und herzlicher Verbundenheit
Am 30. August 2026 lud uns unser Pfarrer Sylvère Buzingo zu einem Abschiedsgottesdienst in der Pfarre Köttmannsdorf ein. Diese Messe stand ganz im Zeichen der Dankbarkeit und der Verzeihung.
Gleich zu Beginn des Gottesdienstes bat Sylvère all jene um Verzeihung, die er durch seine Worte oder sein Wirken verletzt haben könnte. Es war ein berührender Moment, der zeigte, wie sehr ihm die Menschen und die gemeinsame Zeit in unserer Pfarre am Herzen liegen.
Im Laufe der Messe bedankte sich Sylvère bei der Pfarrgemeinde für das gemeinsame Wirken und die vielen Begegnungen der vergangenen vier Jahre. Auch wir möchten von Herzen Danke sagen: für seine Begleitung, für jede Begegnung, für jedes gute Wort, für jede Umarmung, für seine Offenheit und ganz besonders für sein ansteckendes Lachen, das uns immer wieder Freude geschenkt hat.
Ein Gottesdienst, getragen von Musik
Besonders feierlich wurde die Messe durch einen gemischten Chor, der sich aus Mitgliedern des Kirchenchores, der Gorjanci und des Projektchors zusammensetzte. Die musikalische Gestaltung wurde an der Orgel von Frau Dr. Lilly Jaroschka wunderbar ergänzt.
Ein herzliches Dankeschön gilt allen Sängerinnen und Sängern für die festliche Gestaltung des Gottesdienstes. Unser besonderer Dank gilt auch Rose Kropfitsch, die die Chorsänger und Chorsängerinnen zusammengeführt und damit diesen gemeinsamen musikalischen Rahmen ermöglicht hat.
Worte des Dankes und des Abschieds
Am Ende des Gottesdienstes gab es zahlreiche persönliche und berührende Dankesworte.
Den Anfang machte unser Diakon Stani Adlaßnig, der sich bei Sylvère für sein Wirken in unserer Pfarre bedankte und auch seinerseits um Verzeihung bat.
Es folgten die Worte des Pfarrgemeinderates, überbracht von Frau Christiane Sumasgutner, sowie die ganz persönlichen Worte unserer treuen Ministrantin Sophia.
Auch Frau Monika Dreier richtete im Namen des Pensionistenverbandes, Ortsgruppe Köttmannsdorf, herzliche Dankesworte an Sylvère und ließ die Verbundenheit der Menschen in unserer Gemeinde spürbar werden.
In Vertretung unseres Bürgermeisters bedankte sich Vizebürgermeister Ernst Modritsch bei unserem Pfarrer für die vergangenen vier Jahre. Als Abschiedsgeschenk für seine bevorstehende Wanderschaft überreichte er ihm einen Rucksack, einen Wanderstock von Berti Mischkounig und einen Hut – praktische Begleiter für seinen weiteren Weg.
In allen Worten wurde eines deutlich: Sylvère hat in den vergangenen vier Jahren Spuren in unserer Pfarre und in den Herzen vieler Menschen hinterlassen.
Ein persönlicher Abschied
Ein ganz besonderer und bewegender Moment war der Abschied von den Kindern. Sylvère bat alle Kinder zu sich und ließ sich von ihnen segnen. Anschließend segnete unser Diakon Stani Adlaßnig Sylvère. Dieser gegenseitige Segen war ein wunderschönes Zeichen der Verbundenheit und des Dankes und wird vielen von uns in besonderer Erinnerung bleiben.
Nach dem Gottesdienst verabschiedete sich Sylvère vor der Kirche persönlich von jeder einzelnen Besucherin und jedem einzelnen Besucher. Für viele war dies ein sehr berührender Moment – ein letztes persönliches Wort, ein Händedruck, eine Umarmung und so manches Lächeln begleiteten diesen Abschied.
Anschließend waren alle Gläubigen zu einer Agape im Pfarrhof eingeladen. Das Buffet war außerordentlich vielfältig und liebevoll vorbereitet. An dieser Stelle können wir unserer Magrith Kulnig gar nicht oft genug Danke sagen! Sie hat mit ihrem großartigen Einsatz wesentlich dazu beigetragen, dass wir diesen besonderen Tag in gemütlicher Gemeinschaft ausklingen lassen konnten.
Lieber Sylvère, danke!
Zum Abschied, lieber Sylvère, sagen wir von Herzen DANKE.
Danke für deine Zeit in Köttmannsdorf.
Danke für dein Wirken in unserer Pfarre.
Danke für die vielen Begegnungen, Gespräche und gemeinsamen Feiern.
Danke für dein offenes Herz, deine Herzlichkeit und dein Lachen.
Wir wünschen dir für deine neuen Aufgaben in der Pfarre Eberndorf alles erdenklich Gute, viel Kraft und Freude und vor allem Gottes reichen Segen für deinen weiteren Weg.
Schön, dass du bei uns warst.
Du wirst uns fehlen.
Vergelt’s Gott, lieber Sylvère – und Gottes Segen für deinen neuen Weg!
30. avgusta 2026 nas je naš župnik Sylvère Buzingo povabil na slovesno mašo v župniji Kotmara vas. Maša je bila v znamenju hvaležnosti in odpuščanja.
Že na začetku maše je Sylvère prosil za odpuščanje vse tiste, ki jih je morda prizadel s svojimi besedami ali dejanji. Bil je ganljiv trenutek, ki je pokazal, kako zelo mu ležijo na srcu ljudje in čas, ki ga je preživel v naši župniji. Tudi v zahvalnih besedah nekaterih vernikov je bilo izraženo prošnja za odpuščanje. Poseben trenutek je bil tudi blagoslov, ki so ga Sylvèru podelili prisotni otroci. Obdarjen s tem posebnim blagoslovom, besedami zahvale, prošnjami za odpuščanje ter kakšnim darilom in dobrotami, ki jih je gospa Magrith Kulnig po maši pripravila za agapo, se bo Sylvère zdaj odpravil na svojo nadaljnjo pot v župnijo Dobrla vas.
Med mašo se je Sylvère zahvalil župnijski skupnosti za skupno delo in številna srečanja v zadnjih štirih letih. Tudi mi bi se mu radi iskreno zahvalili: za njegovo spremstvo, za vsako srečanje, za vsako dobro besedo, za vsak objem, za njegovo odprtost in še posebej za njegov nalezljiv smeh, ki nam je vedno znova prinašal veselje. Hvala za tvoj čas v Kotmari vasi in za tvoje delo v naši župniji.
Za tvoje nove naloge v župniji Dobrla vas ti želimo vse najboljše, veliko moči in veselja ter predvsem Božji obilen blagoslov na tvoji nadaljnji poti.
Lepo je bilo, da si bil med nami. Pogrešali te bomo.
Naj ti Bog povrne, dragi Sylvère – in Božji blagoslov na tvoji novi poti!
Text: Martina Marko
Übersetzung: Elena Marko