Pfarre / Fara

Köttmannsdorf/Kotmara vas

Firmvorbereitung / Priprava na birmo

Vertiefung und Stärkung im Glauben / Potrditev v veri


Vom Geist gestärkt, als Kirche auf dem Weg - Firmabschlusswochenende (19. - 20. April)

Am Freitag ab 17 Uhr wurden zunächst die einzelnen Stationen der Firmvorbereitung wieder ins Gedächtnis gerufen und die Inhalte vertieft.Nach einer Abendpause mit einer Jause stand ein Emmaus- Spaziergang am Programm. Die Geschichte von den zwei Jüngern, denen beim Gang nach Emmaus der auferstandene Jesus erschienen ist, wurde in einzelne Stationen unterteilt vorgelesen. Nach jeder Station gab es für die Kleingruppen, die aus jeweils einem Firmbegleiter und Firmlingen bestanden, einige Fragen im Gespräch zu lösen. Hier gab es auch Raum für eine ehrliche Rückmeldung, was die Inhalte der Firmvorbereitung betrifft.  Auf Grund der unsicheren Witterung wurde der Pfarrhof mit seinen Räumlichkeiten sowie die Kirche  alternativ zum Spaziergang im Freien ausgewählt. Den Abschluss des Freitags stellte, wie in der Emmaus- Geschichte erzählt, das Brechen eines Brotes in der Pfarrkirche dar.

Der Samstag begann um 9: 30 Uhr mit dem Thema „Lebenswege“. Jeder Firmling zeichnete sich einen Lebensweg mit Stationen, um über die mögliche Gestaltung seines Lebens nachzudenken.

Vor dem Mittagessen besprach Pfarrer Michael Joham noch die sieben Sakramente, deren Bedeutung und Symbole. Die Firmlinge hatten anschließend die Aufgabe,  in Gruppen unterteilt im Pfarrheim aber auch in der Kirche nach Symbolen für die Sakramente zu suchen.

Nach einem köstlichen Mittagessen mit Pause zur Erholung, wurde die Feier der Firmung im Detail besprochen. In einem anschließenden Rollenspiel konnten die Firmlinge Unsicherheiten ausräumen, damit bei der tatsächlichen Firmung auch ja nichts schief geht.

Als Vorbereitung für den abschließenden Sendungsgottesdienst wurden die Fürbitten geprobt, die Kirche und die nachfolgende Agape hergerichtet.
Der Sendungsgottesdienst fand als sichtbarer Abschluss der Firmvorbereitung statt. Die Angehörigen entzündeten am Beginn des Gottesdienstes mit allen guten Wünschen Kerzen für ihre Firmlinge. Mit den Eltern, Angehörigen und  Paten wurden die Firmlinge  mit Gesang schwung- und stimmungsvoll in Richtung Firmung entlassen.
Bei der anschließenden Agape erhielten die Firmlinge sowie die Mithelfer als Erinnerung an die gemeinsame Zeit ein kleines Präsent. (Halsketten mit den Symbolen für Glaube, Liebe und Hoffnung für die Firmlinge und Taschenrosenkränze für die Begleiter). So fand die interessante,  intensive aber auch schöne Zeit der Firmvorbereitung für alle einen netten Abschluss bei Imbiss und Getränken.

Wir hoffen, dass unsere Firmlinge gestärkt  mit dem Heiligen Geist ins Leben gehen und ihnen die Verankerung im Glauben dabei eine Hilfe sein wird. Alles Gute und Gottes Segen.


Die Zeit ist erfüllt, und das Reich Gottes ist nahe: Tut Buße und glaubt an das Evangelium! (Markus 1,15)

Gebote, Umkehr, Neubeginn - 4. Firmtreffen (9.3.2013)  

Das 4. Treffen stand ganz im Zeichen der herannahenden Karwoche.

Dementsprechend wurden die Themen Beichte und Buße beleuchtet und besprochen. Anhand von Steinen aller Größe, die Sünden unterschiedlicher Schwere symbolisierten, wurde das Thema begreifbar gemacht und allen wurde klar, dass es unter Umständen gar nicht auf die Größe der Sünde ankommt, um Vergebung erfahren und erbitten zu können. Oft sind kleine aber viele und wiederholte kleine Sünden belastender und wiegen schwerer. Die Gruppe beschäftigte sich auch mit dem wichtigen Phänomen der „Wurzelsünden“. Das heißt, dass gewisse negative Haltungen wie beispielsweise Eifersucht, Hass, Neid oder Trotz Sünden produzieren.

Für die Beichte und Buße ist es wichtig, dass man seine Sünden zuerst annehmen und dann auch bewusst weglegen kann. Zur Beichtvorbereitung hielten die Firmlinge ihre Sünden und Vergehen für sich selbst auf Papier fest. In Stille, begleitet von Meditationsmusik warteten die Firmlinge dann auf die Gelegenheit zum Beichtgespräch mit Pfarrer Joham oder alternativ mit dem Kaplan von Ferlach, Mag. Maciej Witek. Die „Sündenzettel“ wurden nach der Beichte symbolisch, als Zeichen der Sündenbefreiung verbrannt.

Im zweiten Teil des Firmtreffens widmete sich die Gruppe der Vorbereitung des Gottesdienstes zum vierten Fastensonntag, Laetare. Alle Firmlinge nahmen am Gottesdienst dann auch aktiv teil.
Den Höhepunkt im Kirchenleben stellt wohl die Karwoche mit den nachfolgenden Osterfeiertagen dar. Auf ihrem Weg zur Firmung sollten die Firmlinge diese wichtige Zeit bewusst erleben und so gestalteten sie  die Gottesdienste der Karwoche und auch die Auferstehungsfeier am Karsamstag mit und wurden vorher jeweils in die Bedeutung der liturgischen Handlungen (z.B. Fußwaschung am Gründonnerstag, Tauferneuerung am Samstag etc….) eingeweiht.
 

„Da­mit in al­lem Gott ver­herr­licht wer­de". (Or­dens­re­gel des Hl.Be­ne­dikt) 

Rollen, Dienste und Aufgaben in der Kirche - 3. Firmtreffen (2.2.2013)

Das 3. Treffen hatte die Rollen, Dienste und Aufgaben in der Kirche zum Thema. Unter Mitwirkung zahlreicher Pfarrgemeinderäte wurden die Aufgaben der Pfarre Köttmannsdorf erläutert und dargestellt.

In den fünf Stationen Verkündigung, Liturgie, Verwaltung und Messnerei, Kinder- Familien- und Jugendarbeit sowie Dienst am Nächsten erfuhren die Firmlinge einiges über die Tätigkeitsbereiche in ihrer Pfarre. Die Jugendlichen hatten die Möglichkeit, sich für die Mitwirkung an einer Aktivität zu melden und machten davon auch sehr interessiert Gebrauch.

Hier einige Rückmeldungen zu den Erläuterungen durch die Pfarrgemeinderäte:
„Gut hat mit gefallen, dass ich das Wort Gottesdienst erklärt bekommen habe…“
„Ich wusste nicht, dass die Kirche und der Pfarrhof so viel Organisation benötigen…“
„Vieles ist für mich neu, besonders, dass ein Gottesdienst nicht immer eine heilige Messe ist.“
„Ich finde es toll, dass die Pfarre vielen Menschen hilft.“
„ Ich finde es interessant, dass sich noch immer viele Menschen mit der Kirche beschäftigen und sich in der Pfarre engagieren.“

Im zweiten Teil des Treffens wurde die Mitwirkung der Firmlinge bei den Gottesdiensten am Aschermittwoch und am 1. Fastensonntag vorbereitet.

 

Seht, wie groß die Liebe ist, die der Vater uns geschenkt hat: Wir heißen Kinder Gottes, und wir sind es. (1 Joh 3,1)

Christ sein – 2. Firmtreffen (Samstag, 12.1.2013)

Unter diesem Motto fand das zweite Treffen im Rahmen der Firmvorbereitung statt. Im Zentrum stand diesmal das Sakrament der Taufe.

Mit verbundenen Augen wurden die Firmlinge in die Kirche geführt. Vom Herrn Pfarrer einzeln bei ihrem Namen aufgerufen, traten sie vor das Taufbecken und empfingen den Segen mit der Aufforderung sich zu bekehren. Zur Erinnerung an die Taufe bekam jeder Firmling ein Flugblatt mit Erläuterungen zur Bedeutung des jeweiligen Taufnamens überreicht. Im Anschluss wurde das Sakrament der Taufe betrachtet und besprochen.

Nach einer Pause bei Tee und Kuchen beschäftigten sich die Firmlinge in zwei Gruppen mit der Vorbereitung von Sonntagsgottesdiensten: dem Anbetungstag am 20. Jänner und dem Sonntag der Einheit der Christen am 27. Jänner. Bei beiden Gottesdiensten wirkten die Firmlinge dann auch aktiv mit.
 

Führe mich und lehre mich, nach deiner Wahrheit zu leben, denn du bist der Gott, der mich rettet. Auf dich hoffe ich zu jeder Zeit. (Ps 25,5)

Sinnvoll unterwegs - 1. Firmtreffen (Samstag, 24.11.2012)

Unter dem Motto „Sinvoll unterwegs“ trafen sich Firmbegleiter und Firmlinge am 24. November um 10:00 Uhr im Pfarrhof zum ersten Firmtreffen.

Nach der Eröffnung mit einem Gebet stand das gegenseitige Kennenlernen am Vormittag im Mittelpunkt. Im Sitzkreis stellte sich jede/r an Hand einer Zeichnung vor und erklärte, was ihn/sie ausmacht und für sie/für ihn wichtig ist. Auch die Frage „Warum will ich die Firmung?“ war Thema.

Nach einem ausgiebigen Mittagessen ging es in die Natur. Bei herrlichem Wetter standen unter dem Motto „Sinnvoll unterwegs“ das Hören, das Tasten, das Sehen und das Schmecken im Mittelpunkt. Ein Sinnesparcours wurde in der Gemeinde durchwandert und jeder einzelne machte so neue, interessante Erfahrungen.

Wieder im Pfarrhof angekommen, wurde die Bedeutung der Bibel für das Leben eines jeden Katholiken besprochen. Jeder angehende Firmling bekam seine Bibel überreicht und übte sogleich den Umgang damit, indem Bibelverse gesucht wurden.

Abgeschlossen wurde das erste Treffen mit einem Gottesdienst. Pfarrer Michael Joham stellte im Beisein der Angehörigen die Firmlinge vor, die sich mit einem lauten „Hier bin ich!“ von den Bänken erhoben. Mit einem abschließenden Segen für die Firmlinge, Angehörigen und Begleiter ging das erste Firmtreffen zu Ende.

 

Lehre mich, deinen Willen zu tun; denn du bist mein Gott. Dein guter Geist leite mich auf ebenem Pfad. (Ps 143,10)

Einführungstreffen (Mittwoch, 21.11.2012)

Am 21. November versammelten sich um 19:00 Uhr die angehenden Firmlinge mit den Eltern und Paten im Pfarrhof der Gemeinde Köttmannsdorf.

Pfarrer Michael Joham begrüßte die Anwesenden und sprach zunächst über die Bedeutung des Sakraments der Firmung. Nachdem sich die Firmbegleiter vorgestellt hatten, wurden die Fragen:„Was ist es, was du willst? Was wünsch ich meinem Firmling?“ als Anregung zur Diskussion genommen.

Inge Veratschnig und Michael Kropfitsch erklärten die Grundidee der Firmvorbereitung und wiesen in die Themen der einzelnen Treffen ein. Der Glaube, die Gemeinschaft und die Verlässlichkeit sollen die Eckpfeiler dieses Weges hin zur Firmung darstellen.

Ralf Gigacher