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Freitag

13.10.2017

Equal-Pay-Day

 
 
 

Veröffentlicht von:

Katholische Frauenbewegung / AnSchn

Gehaltsschere, © Foto frauenplattform

Gehaltsschere (© Foto: frauenplattform)

Heute ist es wieder soweit, ab heute arbeiten Frauen in Österreich gratis.

In der Fachsprache Gender Pay Gap genannt existiert die Lohndiskriminierung in Österreich nach wie vor, sie hat sich eigentlich kaum verbessert, trotz politischer Lippenbekenntnisse und des Glaubens dass Frauen ohnehin gleichberechtigt wären.

Die Lohndiskriminierung ist auf verschiedenste Faktoren zurückzuführen, welche nur mit politischem Willen und sozialem Umdenken behoben werden können.

Wer mehr dazu wissen will, hier einige Verweise auf andere Homepages die den Gender Pay Gap thematisieren:

https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20171012_OTS0040/equal-pay-day-2017-verteilungsgerechtigkeit-bei-erwerbsarbeit

https://www.wien.gv.at/presse/2017/10/12/equal-pay-day-2017-verteilungsgerechtigkeit-bei-erwerbsarbeit

http://www.kleinezeitung.at/politik/innenpolitik/5298933/Equal-Pay-Day_Frauen-verdienen-in-ihrem-Leben-435000-Euro-weniger

Der Hauptgrund der Diskriminierung ist nach wie vor die Sozialisation:

Frauen sind nach wie vor die Hauptverantwortlichen für Familie, Familienplanung, Haushalt, Kinder, Pflege und alle anderen Arbeiten die in der Gesellschaft die nicht bezahlt werden. Diese wichtigsten Aufgaben in der Gesellschaft müssen endlich geschlechterunabhängig gemacht werden. Jeder Mensch hat Verantwortung für sich selbst, seine Familie und seine Umgebung. Jeder Mensch hat die Verantwortung Gesellschaft gut zu gestalten.

Übernehmen wir alle diese Verantwortung profitieren auch alle davon. Männer könnten endlich auch mehr Familienleben gestalten, sich sozial engagieren, weiche Seiten zeigen weil sie nicht nur dem starken Mann der alle ernährt mimen müssten. Frauen hätten mehr Zeit sich auch beruflich zu engagieren, weiterzuentwickeln und das alles nicht am letzten Zacken ihrer Kräfte. Die gesamte Gesellschaft würde von einer Aufweichung des typischen Männer und Frauenbildes profitieren.

Menschen könnten endlich das machen was sie wollen und nicht was ihr Geschlecht ihnen vorbestimmt.

Die Katholische Frauenbewegung steht für eine Gesellschaft in der der Mensch im Vordergrund steht und nicht das Geschlecht oder die Herkunft. Verantwortung für Familie und Gesellschaft müssen alle leisten und diese Verantwortung tragen wir nicht nur in unserer unmittelbaren Umgebung sondern auch global.