Erntedank feiern

Gott danken für das, was seine Schöpfung den Menschen an Nahrung und Lebensnotwendigem schenkt

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“Ihr werdet essen und satt werden und den Namen des Herrn, eures Gottes, preisen, der für euch solche Wunder getan hat.“ (Joel 2,26) (© Foto: Pfarre St. Gertraud/Lav - Pecoler)

“Ihr werdet essen und satt werden und den Namen des Herrn, eures Gottes, preisen, der für euch solche Wunder getan hat.“ (Joel 2,26) (© Foto: Pfarre St. Georgen/Lav - Pecoler)

Einmal im Jahr zur Erntezeit (September/Oktober) versammeln sich die Christen in den Pfarrgemeinden zu liebevoll gestalteten Erntedankfeiern, um dem dreieinigen Schöpfergott Dank zu sagen für all das, was er den Menschen an Nahrung und Lebensnotwendigem durch das Jahr hindurch geschenkt hat. An diesem Festtag wird aber auch der großen Zahl von hungernden Menschen gedacht, deren Leid es gilt in Solidarität zu lindern.

"Die Dreschplätze sind voll von Getreide, die Keltern fließen über von Wein und Öl. Ihr werdet essen und satt werden und den Namen des Herrn, eures Gottes, preisen, der für euch solche Wunder getan hat." (Joel 2,25f)

In den vergangenen Jahrzehnten wird das Innenhalten beim Erntedank auch dafür genutzt, um über die rechte Gestaltung der Schöpfung nachzudenken, denn der Mensch darf nicht zum Ausbeuter der natürlichen Ressourcen werden, sondern er soll getreu dem biblischen Motiv ein Bebauer und Bewahrer sein.

Erntedank in der Hauskirche

Der Herbst ist die Zeit des Ernte und des Dankens für die Nahrung. Es muss nicht immer ein großer Umzug sein. Erntedank kann man auch in kleinerem Rahmen, im Kreis der Familie oder mit Freunden, vielleicht sogar im Garten, feiern. Hier finden Sie eine Vorlage, zusammengestellt von Klaus Einspieler in Deutsch und Slowenisch.