Pfarre

St. Stefan an der Gail

Allerheiligen und Allerseelen am Kalvarienberg

In dankbarer Erinnerung und in der Hoffnung auf das ewige Leben

Allerheiligen: Gebet für die Verstorbenen und Segnung der Gräber (Bild: P. St.).
Allerheiligen: Gebet für die Verstorbenen und Segnung der Gräber (Bild: P. St.).

Hochfest Allerheiligen - wie feiern alle Heiligen, auch die vielen namenlosen und unbekannten

An den beiden ersten Tagen des Monats November halten wir jährlich inne, um jener Menschen zu gedenken, die uns vorausgegangen sind.

Zu Allerheiligen werden wir auch vor allem an die Heiligen der Kirche erinnert und wir hoffen auf deren Fürsprache bei Gott, dem Herrn.

Pfarrer Martin zelebrierte zu Allerheiligen, 1. November 2026, um 09.00 Uhr die hl. Messe in der Kalvarienbergkirche und wurde dabei durch die Lektorin Karin, die Kantorin Caroline und unserem Kantor Florian an seiner Drehorgel musikalisch unterstützt. Bei der Predigt hob unser Seelsorger nicht nur die Bedeutung dieses Tages sondern auch die acht Seligpreisungen, die zu Allerheiligen zentrale Aussagen des Evangeliums sind als wesentliche Werte unseres Glaubens hervor.

Nach dem Gottesdienst haben Pfarrer Martin und Vorbeterin Monika beim Friedhofskreuz gebetet, alle Gläubigen waren eingeladen, dabei mitzuwirken. Anschließend wurden von Pfarrer Martin die liebevoll geschmückten Gräber gesegnet.

Allerseelen – der Tag unseres Gebetes für alle Verstorbenen, aber auch der Hoffnung

Beim linken Seitenaltar – Kerzen für die seit Allerheiligen verstorbenen Pfarrangehörigen. Bild: P. St.).
Beim linken Seitenaltar – Kerzen für die seit Allerheiligen 2025 verstorbenen Pfarrangehörigen. Bild: P. St.).

Vor der hl. Messe zu Allerseelen, 2. November 2026, haben wir in der Kalvarienbergkirche den Rosenkranz für alle Verstorbenen gebetet. Den Gottesdienst um 09.00 Uhr feierte Pfarrer Martin mit zahlreichen Gläubigen, als Lektorinnen mit dabei Monika und Lydia sowie als Kantorin Caroline.

Beim Gottesdienst wurden die Namen der seit Allerheiligen 2025 verstorbenen neun Pfarrangehörigen vorgelesen und für alle beim linken Seitenaltar (Bildnis: hl. Petrus mit zwei Himmelsschlüsseln) eine Kerze angezündet.

Bei der Predigt ging Pfarrer Martin auf die allgemeinen Veränderungen bei der Begräbnis- und Erinnerungskultur ein. Das Sterben wird, wie festgestellt werden muss, immer mehr reine Privatsache, wobei schon zu bedenken ist, dass jeder Mensch auch Teil der Gesellschaft ist und daher die Verstorbenen Recht auf das Gebet und wir als Mitmenschen auch das Recht zum Abschiednehmen haben. Zum Nachdenken aus der heutigen zweiten Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Rom: „Keiner von uns lebt sich selber und keiner stirbt sich selber.“

Mit der Gräbersegnung durch Pfarrer Martin und das gemeinsame Gebet am Friedhof haben die Festlichkeiten am Kalvarienberg einen würdigen Abschluss gefunden. Ein Vergelt’s Gott an alle, die an beiden Festtagen sowie mit der schönen Pflege der Gräber ihren Beitrag dazu geleistet haben!

Mögen die Lichter auf den Gräbern Zeichen unserer Liebe, unserer Dankbarkeit und unserer Hoffnung sein!