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Dr. Alois Schwarz

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30.08.2017

Gelebtes Brauchtum

Schaffung und Bewahrung von Identität als Säule eines gelingenden Miteinanders und Zusammenlebens.

Fotos: majä

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Mittwoch / Sreda

30.08.2017

Traditioneller Jahreskirchtag

 
 
 

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Pfarre Köttmannsdorf/Kotmara vas - UM

„Du bist der Messias, der Sohn des lebendigen Gottes!“ Mt 16,13-20

Am 28. August 2017, am 21. Sonntag des Jahreskreises, fand der jährliche Kirchtag in der Pfarrkirche Köttmannsdorf mit anschließendem Umgang statt.

Um 10.00 Uhr begann der Festgottesdienst, die musikalische Umrahmung gestalteten der Kirchenchor mit Orgelbegleitung von Theresia Oitzl sowie berührende Klangeinlagen am Keyboard von Michael Moser. Eine Messintention wurde für die verstorbene Christa Moser erbeten. Die stimmungsvollen Lieder des Chores und das besonders schöne Klaviersolo zu der Kommunion spannten einen äußerst bewegenden und sogleich gelungenen Bogen rund um den Kirchtag. Eindrucksvoll erläuterte Pfarrer Joham die Begebenheit zwischen Jesus und Simon Petrus (Messiasbekenntnis und seine Berufung zum Felsen der Kirche) und bezog sie auf die Liebe und Treue wie sie im Sakrament der Ehe zum Ausdruck kommt. Anlass dafür war das "Diamantene Hochzeitsjubläum" von Helga und Ferdinand Kordesch. Diese bekamen auch einen besonderen Jubiläumssegen, ihre Enkel sprachen die Fürbitten für sie.

Die Prozession zum Kirchenplatz wurde von Thomas Prosekar angeführt, der das Kreuz trug. Im Zentrum der eucharistischen Prozession stand das Allerheiligste, der Leib Christi, in der geschmückten Monstranz, die von Pfarrer Michael Joham getragen wurde. Dort spendete Pfarrer Joham den eucharistischen Segen in alle vier Himmelsrichtungen für den ganzen Ort. Die Fürbitten wurden von Inge Veratschnig und BGM Josef Liendl vorgetragen.

Hier ein kurzer Auszug der Bitten:

  • Christus, gib, dass unter allen Bewohnern unserer Gemeinde Friede und Einigkeit herrsche.
  • Christus führe zueinander, die in Streit sind, und gib ihnen die Kraft, vergessen und verzeihen zu können.
  • Christus, gib uns ein offenes Herz und die Bereitschaft mitzuhelfen zur Linderung von Not und Leid in der Welt.
  • Christus, segne die Früchte unserer Felder und den Ertrag unserer Arbeit.

Den Schluss der Prozession bildete der gemeinsame Lobgesang „Großer Gott wir loben dich“.

Einige Stellen rund um die Kirche wurden traditionell mit Birkenästen geschmückt und die Gläubigen nahmen nach altem Brauch ein Ästchen mit nach Hause. Wer nach der Heiligen Messe in geselliger Atmosphäre den Kirchtag ausklingen lassen wollte, konnte in den umliegenden Gaststätten kulinarische Kirchtagsspezialitäten genießen, oder aber getreu des Wortes „Hauskirchtag“ den Kirchtag zu Hause zu Ende feiern.

Ein herzliches Vergelt´s Gott an alle Männer und Frauen, die im Vorfeld und während der Kirchtagsfeier mit ihrem freiwilligen Engagement ein gebührendes Fest ermöglichten.

M. Auer-Welsbach