Organisation

Referat für Schöpfungsverantwortung

Über die Schöpfungszeit hinaus

UNSERE RÜCKSCHAU: Was uns bewegt, was uns verpflichtet, woran wir weiterarbeiten sollen.

Rückblick auf Sonntag, 18. Oktober 2026 - Thomasmesse in Klagenfurt:

Wettersegen im Klimawandel: Kann Gott Wetterextreme fernhalten, die wir verursachen?“

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Prof. Gottfried Kirchengast, Leiter des Wegener Centers der Universität Graz, war bei der Thomasmesse in Klagenfurt zu Gast. Er sprach über menschengemachte Hitzewellen und die Verantwortung, die daraus erwächst.

Zusammenfassung im Downloadbereich unten...

Zum Weiterlesen bzw. Nachhören:
Zur Forschung der Universität Graz

Interview auf Radio Kärnten über menschengemachte Hitzewellen: Interview Gottfried Kirchengast

Rückblick auf Montag/Dienstag, 19./20. Oktober 2026 - Konferenz der Umweltbeauftragten in Tainach/Tinje

Am Montag und Dienstag durften wir Gastgeber der Konferenz der Umweltbeauftragten der österreichischen Diözesen sein. Im Bildungshaus Sodalitas in Tainach/Tinje standen der Austausch über Erfahrungen, aktuelle Herausforderungen und die Zukunft der kirchlichen Umweltarbeit auf dem Programm. Ein besonderer Höhepunkt war das Online-Gespräch mit Bischof Hermann Glettler, dem neuen Umweltbischof der Österreichischen Bischofskonferenz.

Zusammenfassung im Downloadbereich unten...

Rückblick auf Mittwoch, 21. Oktober 2026 - Vortrag und Gesprächsabend Kloster Wernberg:

„40 Grad in Kärnten – was folgt daraus?“

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Das Kloster Wernberg bot einen besonderen Rahmen für die Veranstaltung „40 Grad in Kärnten – was folgt daraus?“. Ein exzellenter Referent, ein vielfältig besetztes Podium und engagierte Diskussionen machten deutlich, wie dringend konkrete Antworten auf die Herausforderungen des Klimawandels gefragt sind.

Ermöglicht wurde der Abend durch die engagierte und unkomplizierte Zusammenarbeit des Koordinators des Klimabeirats des Landes Kärnten mit dem Referat für Schöpfungsverantwortung. Ein herzliches Dankeschön gilt auch den Netzwerkpartnern für ihre wertvolle Unterstützung:

Land Kärnten, Klimabündnis, Missionsschwestern vom Kostbaren Blut in Wernberg, BIO AUSTRIA Kärnten, Caritasverband Kärnten, Klima- und Energiemodellregion, Verein Klimarat.

Ein besonderes Zeichen der Solidarität setzte eine konkrete Form der Klimakollekte. Sr. Palotti schilderte anschaulich die Herausforderungen und Zusammenhänge der Arbeit der Wernberger Klosterschwestern in Simbabwe und verdeutlichte, wie dringend Unterstützung vor Ort gebraucht wird. Die Spenden des Abends kommen dem Brunnenprojekt der Schwestern zugute und leisten damit einen konkreten Beitrag zur Verbesserung der Wasserversorgung.

Die gesammelten Maßnahmen und Vorschläge werden Landeshauptmann Daniel Fellner übergeben. In den kommenden Tagen werden außerdem Beiträge der Podiumsteilnehmer:innen in den sozialen Medien veröffentlicht.

Ein herzliches Dankeschön an die Internetredaktion der Katholischen Kirche Kärnten für die Berichterstattung und die mediale Begleitung der Veranstaltung!

Zum Veranstaltungsbericht: „40 Grad in Kärnten – was folgt daraus?“

Rückblick auf Freitag, 23. Oktober 2026 - Klimatag der Hoffnung in Villach:

Die Evangelische Kirche Kärnten/Osttirol lud zum „Klimatag der Hoffnung“ nach Villach Nord. Auch Vertreter der Katholischen Kirche waren dazu eingeladen. Im Zentrum standen das Klimaschutzkonzept der Evangelischen Kirche und ein Bündel an Maßnahmenpapieren und Praxisunterlagen, die Pfarrgemeinden bei der Umsetzung konkreter Klimaschutzmaßnahmen unterstützen.

Thomas Körner unterstrich in seiner Einleitung die besondere Verantwortung der Kirchen. Im Erfahrungsaustausch zeigte sich, dass viele evangelische Gemeinden bereits wichtige Schritte gesetzt haben. Dazu zählen die Erfassung und Auswertung von Energiedaten mithilfe von clima client sowie erste Maßnahmen im Gebäude- und Energiebereich. Nun stehen anspruchsvollere Etappen an, die konsequente Entscheidungen und langfristiges Engagement erfordern.

Altbischof Sturm brachte mit der Kampagne „80/100“ einen einfachen Ansatz für klimafreundliche Mobilität ein. Zugleich erinnerte er daran, dass konsequentes Handeln im Straßenverkehr auch eine geistliche Übung ist, die alltägliche Achtsamkeit und Widerstandskraft verlangt.

Ein weiterer Impuls betrifft die Hitzebelastung: Kirchenräume als kühle Lernorte für Schulklassen und Kindergartengruppen zu öffnen, könnte Lernen auch an heißen Tagen ermöglichen.

Wir freuen uns, diese ökumenischen Impulse bei der gemeinsamen Umweltkonferenz der evangelischen und katholischen Umweltbeauftragten im Mai 2027 in St. Georgen am Längsee weiterzuführen.

Klimaschutz- und Praxisunterlagen der Evangelischen Kirche