Ökologisch & fair einkaufen

Aus den Nachhaltigekeitsleitlinien der Katholischen Kirche Kärnten

Mit Kriterien wie regionaler und saisonaler Einkauf und fairer Produktion wird bezweckt, Mensch und Umwelt zu schonen. Damit soll über kirchliche Kauf- und Investitionsentscheidungen die Wirtschaft öko-sozial-fair beeinflusst werden.

  • Bei Auftragsvergaben und Anschaffungen kommt das Bestbieterprinzip zum Tragen. Es werden Qualitätskriterien wie Regionalität, Gesundheitsschutz, Diversität, Beschäftigung älterer Arbeitnehmer, Ausbildungsplätze für Jugendliche, Ökologie, Arbeitnehmerschutz, Sozialstandards, …. qualifiziert in die Entscheidung miteinbezogen. Lieferanten und Anspruchsgruppen (Stakeholder) werden zur Umsetzung eingeladen. Damit stimuliert das kirchliche Beschaffungswesen ökologisch-ethische Investitionen.
  • Die Veranlagung von Geldern erfolgt nach ethischen, ökologischen, nachhaltigen Kriterien.
  • Bei ihren Kapitalanlagen trägt die Katholische Kirche Kärnten ihrer Verantwortung für die Schöpfung Rechnung, indem sie ihre Gelder nach den Richtlinien der ÖBIKO ökologisch, sozial und ökonomisch verträglich veranlagt.
  • Für kirchlich adaptierte Bestbieter-Richtlinien stellt die Diözese Unterlagen zur Verfügung.
  • Beim Wareneinkauf sind die Kriterien nachhaltig, regional, sozial verträglich, ökologisch hochwertig, fair gehandelt und die Produktlebensdauer kaufentscheidend.
  • Über den Einkauf wird auch das Müllaufkommen verringert. Dazu überprüfen die kirchlichen Einrichtungen ihr Müllaufkommen und treffen geeignete Maßnahmen, um es zu reduzieren bzw. eine optimale Entsorgung sicherzustellen.

Es geht auch anders. Hier können Sie sich für Ihre zukünftigen Einkäufe Anregungen holen.