Diözesanbischof
Dr. Alois Schwarz

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Freitag

11.07.2014

Ich bin so frei

 
 
 

Veröffentlicht von:

OE-Admin / ES

Früchte-Tauschbörse

Erntedank, © Foto Dieter Schütz_pixelio.de

Erntedank (© Foto: Dieter Schütz_pixelio.de)

Wenn

… man jeden Nachbarn schon mit Zuchini versorgt hat

… die eigene Familie keinen Apfelstrudel mehr sehen kann

… und wenn im Keller kein Platz mehr für Kürbis&Co ist

..., dann ist es höchste Zeit für eine Früchte-Tauschbörse vor der eigenen Haustür oder in der eigenen Ortschaft.

 

Teller statt Tonne

Jedes mal, wenn man hört, dass in Österreich täglich 400 Tonnen frische Lebensmittel weggeworfen werden, packt einem die Wut. Wie viel Arbeit und Energie steckt hinter dem Stück Lebensmittel? Der Anbau, die Ernte, die Verpackung, der Transport, der Verkauf, usw. Bis unsere Nahrung im Haushalt ankommt, hat sie schon viele Wege hinter sich und wird dann oft einfach weggeworfen.

 

Was kann man dagegen tun?

Der erste Schritt zu einem Bewusstseinswandel in der Gesellschaft findet im eigenen Garten statt. Die einen haben zu viel Gemüse, die anderen zu wenig oder gar keines. Aber wie finden die einen zu den anderen?
Mit der einfachen Idee einer Früchte-Tauschbörse kann schnell und unbürokratisch wertvolles Gemüse die Besitzer wechseln und so verwertet werden.

Umsetzung

Ein überdachter Verkaufstisch steht eine Woche an einem dafür geeigneten Platz (vor der Kirche, Gemeindeamt, etc.). Jede/r kann überschüssiges und verwertbares Obst und Gemüse in einer Kiste/Schachtel zum Verkaufsstand bringen und dafür etwas Anderes mitnehmen. Wer gerne Gemüse hat, holt sich dieses ab und bedankt sich mit einer Spende in eine dort fix befestigte Kasse. Diese Kasse wird täglich entleert und es wird bekannt gegeben, für welches Sozialprojekt die Spenden verwendet werden.
Ideal ist dafür die Schöpfungszeit (1. September bis 4. Oktober) und die Zeit rund um das Erntedankfest.