Organisation

Orgel- und Glockenkommission

Orgel in der Filialkirche St. Georgen im Katschtal

Pfarre St. Peter im Katschtal

Die Filialkirche St. Georgen der Pfarre St. Peter im Katschtal befindet sich in unmittelbarer Nähe zur Abfahrt Rennweg an der Tauernautobahn.
Die Kirche ist eine hochbarocke Saalkirche und wurde in den Jahren 1780 bis 1782 errichtet. Die Orgel, die sich auf der zweiten Empore befindet, wurde im Jahr 1813 erbaut, was durch eine Signatur im Inneren des Orgelgehäuses belegt wird. Die Erbauer dieses Instruments waren die Brüder Joseph Anton und Franz Seraficus Frisch. Das Besondere dieser Orgel ist die für Kärnten einmalige Gehäusegestaltung. Über den beiden Gehäusetürmen erhebt sich oberhalb des Emporenfensters eine Art Brückenkonstruktion, auf welche ein kleines Gehäuse aufgesetzt ist. In diesem Gehäuse befinden sich Pfeifen, die wahrscheinlich zu einem Pedalregister gehörten. Dieses Oberwerk dürfte im Zuge einer umfassenden Restaurierung der Orgel im Jahr 1902 durch den Orgelbauer Albert Mauracher stillgelegt worden sein. Die Bemalung des Orgelgehäuses wurde von J. Valazza durchgeführt, der auch ein großes Bild mit dem Motiv des hl. David mit Harfe schuf, welches zwischen den beiden Gehäusetürmen vor dem Emporenfenster angebracht ist. Die Orgel besitzt sechs Register im Manual und zwei Register im Pedal.

Kurzbeschreibung der Orgel in St. Georgen im Katschtal:
Erbauer: Franz und Anton Frisch, 1813

Manual:
Gedeckt 8’
Flöte 8’
Prinzipal 4’
Flöte 4’
Quinte 2 2/3’
Oktav 2’

Pedal:
Subbass 16’
Oktavbass 8’

Quelle: Broschüre "Kirchenorgeln in Kärnten, Slowenien und Friaul"