Kindergarten KIA

„Friends of KIA": 1991 bis 1994 und weiter…

Sr. Josefi mit Kindergartenkindern (© Foto: privat)
Sr. Josefi mit Kindergartenkindern (© Foto: privat)

Als die tansanische Regierung in den 70er-Jahren den „Kilimanjaro International Airport“ für Touristen errichtete, waren Fachleute und Arbeiter aus dem ganzen Land gefragt. Sie kamen mit ihren Familien und lebten in einem provisorisch errichteten Dorf, KIA genannt. Nach Fertigstellung des Flugplatzes hausten sie - ohne Arbeit und ohne Land – in einer Wellblechlandschaft. Die Menschen in dem künstlich entstandenen Dorf KIA verarmten. 

Kindergarten KIA: der Beginn einer Partnerschaft

Der Priester Fr. Philbert Vumilia Lyimo wurde in KIA Pfarrer. Er gewann das Vertrauen der Menschen; deshalb baten sie ihn und die Diözese Moshi um eine Schule und einen Kindergarten. 1991 kam die Wernberger Schwester Edith Josefi Patreider CPS nach Moshi. Sie hörte von dem Hilferuf der Menschen in KIA, brachte das Anliegen mit nach Österreich und gründete mit FreundInnen die Selbstbesteuerungsgruppe (SBG) „Friends of KIA“. Mit dieser Gruppe und unter Mithilfe der Dreikönigsaktion gelang es, den Kindergarten KIA aufzubauen. Die SBG sorgte für die Einrichtung und Spielzeug – immer unter Absprache mit den Verantwortlichen von KIA. Zum Fest der Einweihung des Kindergartens (1994) wurden die Mitglieder der SBG eingeladen. Eine Partnerschaft hatte begonnen, die in den folgenden Jahren mit dem Schulprojekt Sanya Juu fortgesetzt wurde.

Nach sieben Jahren wurde auf Initiative der Bevölkerung von KIA eine Volksschule gegründet. Das Gebäude (1991-1994 als Kindergarten errichtet) ist so voll; dass ein Bau von weiteren Gebäuden durch den jetzigen Pfarrer Fr. Paul Uria initiiert wurde. Das Dorf KIA verändert sich weiter.

Josefi Patreider, 2007

Praktikantinnen in KIA - die Partnerschaft geht weiter   

Sr. Josefi hielt die Kommunikation mit „KIA“ immer aufrecht. Im vorigen Jahr – Juli/August 2010 – halfen vier junge Damen in den (jetzt) zwei Kindergärten und Primary Schools mit. von Jänner bis Juni 2011 machte Arabella Seits, eine junge Österreicherin, in der Assumpta School ihr Praktikum. Sie alle werden von Fr. Paul und den dortigen Schwestern und LehrerInnen sehr gut betreut.

Renate Maningi, 2011