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Internetredaktion der Diözese Gurk

Fides – Scientia – Humanitas

Feierlicher Abschluss für den 37. Maturajahrgang am Bischöflichen Gymnasium St. Ursula

Mit einer beeindruckenden Erfolgsbilanz und einer würdigen Feier verabschiedete das Bischöfliche Gymnasium St. Ursula seinen 37. Maturajahrgang. Alle 19 angetretenen Schüler*innen bestanden die Reifeprüfung – sechs Absolvent*innen (32 %) mit Auszeichnung, fünf (26 %) mit gutem Erfolg und acht (42 %) mit Erfolg. Die „Weiße Fahne“ durfte somit gehisst werden.

Den Abschluss eines intensiven Schuljahres bildeten die mündlichen Reifeprüfungen am 16. und 17. Juni 2026. Bereits Anfang April hatten die Schüler*innen ihre abschließenden Arbeiten präsentiert, die schriftlichen Klausuren fanden zwischen 5. und 13. Mai statt. Geprüft wurde in den Fächern Instrumentalunterricht, Musikerziehung, Religion, Chemie, Geographie, Geschichte inklusive Wahlpflichtfach, Englisch, Biologie, Mathematik, Physik sowie Psychologie und Philosophie. In den Prüfungsgesprächen überzeugten die Kandidat*innen mit fundiertem Fachwissen, vernetztem Denken und überzeugender Argumentation.

Festgottesdienst als Auftakt

Den feierlichen Beginn der Maturafeier bildete ein Gottesdienst in der Heiligengeistkirche, den Ordinariatskanzler Professor Jakob Ibounig leitete. Für die stimmungsvolle musikalische Gestaltung sorgten Absolventinnen sowie ein Gesangsquartett der 7a-Klasse unter der Leitung von Professorin Glanzer.

Im Anschluss fand die feierliche Überreichung der Reifeprüfungszeugnisse statt. Traditionell eröffnete die von Professor Vierbach intonierte Festfanfare die Festakademie.

Werte, die über die Schulzeit hinaus tragen

Direktor Harald Triebnig verkündete die Ergebnisse der Reifeprüfung und stellte in seiner Ansprache die drei Leitgedanken des Bischöflichen Gymnasiums St. Ursula in den Mittelpunkt: Fides, Scientia und Humanitas – christliche Identität, Wissensvermittlung und soziales Engagement. Diese Grundwerte prägen das Leben der Schulgemeinschaft und sollen die Absolvent*innen auch auf ihrem weiteren Lebensweg begleiten.

Der Obmann des Elternvereins, Peter Fromme-Knoch, zitierte einen Satz aus dem Stockholmer Nobelpreismuseum: „One child, one teacher, one pen can change the world.“ Er ermutigte die jungen Menschen, ihre Talente und ihr Wissen verantwortungsvoll einzusetzen und die Welt im Kleinen wie im Großen mitzugestalten.

Dankbarkeit und persönliche Worte

Mit persönlichen und bewegenden Erinnerungen blickte Klassenvorständin Margarete Kattnig-Wendl auf acht gemeinsame Schuljahre zurück. Humorvolle Episoden, gemeinsame Erlebnisse und prägende Momente standen dabei ebenso im Mittelpunkt wie die Entwicklung der jungen Menschen. Für ihren außergewöhnlichen Einsatz wurde sie von den Absolvent*innen mit Standing Ovations und lang anhaltendem Applaus geehrt.

Auch die Ansprache der Klassensprecherin Carmen Thun sorgte für emotionale Augenblicke. Als Zeichen der Wertschätzung überreichte die Klasse ihrer Klassenvorständin einen Blumenstrauß und ein Fotoalbum. Die Klassenelternvertreter*innen bedankten sich zusätzlich mit einem Gutschein für erholsame Tage an einem Kärntner See.

Musikalische Beiträge der Absolvent*innen verliehen der Feier eine besonders festliche Atmosphäre, bevor die Maturant*innen ihre blauen Zeugnismappen entgegennehmen durften.

Ein würdiger Abschluss

Mit der ersten Strophe der Bundeshymne endete die Festakademie. Beim traditionellen Klassenfoto und der anschließenden Agape im Schulgarten bot sich Gelegenheit, gemeinsam auf acht erfolgreiche Schuljahre zurückzublicken und den Blick auf neue Wege zu richten.

Freude, Stolz und Dankbarkeit prägten den Ausklang dieses besonderen Tages. Ein herzlicher Dank gilt allen, die mit ihrem Engagement zum Gelingen der Feier beigetragen haben. Den Absolventinnen und Absolventen wünschen wir Gottes Segen und alles Gute für ihren weiteren Lebensweg.