Pfarre

Maria Saal

Sanierung des Maria Saaler Domes wird 1 Mio Euro kosten

Pressekonferenz mit Bischof A. Schwarz über die Dringlichkeit der Außenrestaurierung des Domes

Am Dienstag, dem 5. Juli, gaben die Verantwortlichen der Diözese, der Pfarre und des Bundesdenkmalamtes im Rahmen einer Pressekonferenz einen Überblick über Vorgangsweise, Zeitplan und geschätzte Kosten der bereits angelaufenen Sanierung der "Außenhaut" des Domes, insbesondere der einzigartigen Doppelturmanlage. Der Dom zieht jährlich über 90.000 Besucher an. Herabfallende Steinbrocken begannen die Besucher zu gefährden.

Die Teilnehmer am Podium: Diözesanbischof Dr. Alois Schwarz, Stiftspfarrer Kan. Mag. Josef-Klaus Donko, Landeskonservator HR Prof. Dr. Axel Hubmann, Bauamtsleiter DI Friedrich Breitfuss, Diözesankonservator Dr. Eduard Mahlknecht, Domvereinsobmann VDir. i.R. R.Richard Brachmaier, Restauratorin Mag. Bettina Unterberger

Bischof und Stiftspfarrer strichen die seit über 1000 Jahren bestehende zentrale Bedeutung von Maria Saal für das Land und darüber hinaus, heraus. "Der Dom ist Wahrzeichen und Herzstück unserer Pfarrgemeinde, ein Zeugnis des Glaubens und ein Ort der Kraft." Die Kunsthistoriker wiesen auf die einzigartige Bedeutung des Domes als kunsthistorisches Juwel hin.

Restauratorin B. Unterberger: "Diese Schadensbilder  stehen zum einen mit dem Brand von 1669 in Verbindung und zum anderen sind sie vor allem auf die jahrhundertlange natürliche Bewitterung von Regen, Frost und Wind, dem das Mauerwerk ausgesetzt ist, zurückzuführen.  Restauratorische Maßnahmen sind daher nun dringend notwendig um in erster Linie die Bausubstanz zu sichern, sodass die spätgotische Kirche für weitere Generationen erlebbar bleibt. Ziel der Konservierung und Restaurierung ist es den überlieferten Altbestand zu erhalten ohne dabei das charakteristische und gewohnte Erscheinungsbild des  außergewöhnlichen  Maria Saaler Doms mit seiner  mehr als 500 Jahren Geschichte zu verändern."

Die Restaurierung wird etwa vier bis fünf Jahre in Anspruch nehmen. Nach Nordturm und Westwerk folgen die Nordfassade und die Fassade des Chorabschlusses, dann die Südfassade mit den einzigartigen Steinreliefen und notwendige Restaurierungsmaßnahmen an den anderen historischen Gebäuden des Dombezirkes.

Neben den finanziellen Beiträgen von Diözese, Pfarre , Land und Bundesdenkmalamt muss ein Großteil der Kosten für die Restaurierung  durch Spenden aufgebracht werden. ein Personenkomitee, so Domvereinsobmann R. Brachmaier, soll dabei behilflich sein.

Spendenkonto: RAIKA Maria Saal, BLZ 39404, Kontonummer 22707, Kennwort "Restaurierung Maria Saaler Dom"