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Dr. Alois Schwarz

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Ausbildung

Einige Eindrücke der Priesterausbildung

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Ausbildung

 
 
 

Veröffentlicht von:

Priesterseminar der Diözese Gurk in Graz / AS

Die Ausbildung zum Priester ist mit einem Weg vergleichbar und braucht Zeit. Acht Jahre dauert diese ganze Wegstrecke. Sie gliedert sich in die Teile:

  • Propädeutikum (Einführungsjahr in Linz)
  • Zeit im Priesterseminar und Studium der Theologie (fünf Jahre Universität)
  • Pastoralpraktikum (ein Jahr in einer Pfarre), danach Diakonatsjahr (Beginn: Diakonenweihe – selbstständige seelsorgerliche Arbeit als Diakon – am Ende: Priesterweihe).

Der Ausbildungsweg im Priesterseminar ist gekennzeichnet durch vier Dimensionen: menschliche Reifung, spirituelle Formung, theologische Bildung und pastorale Befähigung.

Diese vier Dimensionen greifen organisch ineinander: die menschliche Reifung stellt das Fundament der Priesterbildung dar, die spirituelle Formung ihr Herz. Die persönliche Antwort des Glaubens wird im denkerischen Bemühen der Theologie reflektiert, die pastorale Befähigung stellt schließlich das Ziel dar, es vermittelt „der menschlichen, geistlichen und intellektuellen Dimension ganz bestimmte Inhalte und Wesensmerkmale und kann so für die gesamte Ausbildung der künftigen Priester das einheitsstiftende Spezifikum sein“ (Pastores dabo vobis 57).

Das Priesterseminar ist zur Ausbildung notwendig. Ziel ist die Heranbildung und Formung zu wahren Hirten nach dem Vorbild Jesu Christi (des Lehrers, Priesters und Hirten). Priesterkandidaten müssen befähigt werden zum Dienst am Wort (Verkündigung und Leben mit dem Wort Gottes), zum Dienst des Kultes und der Heiligung (im Gebet und in der heiligen Liturgie vollziehen sie das Heilswerk durch das eucharistische Opfer und die Sakramente) und zum Dienst des Hirten (die Priester stellen Christus dar, sie können ihn nicht herstellen; das Priestertum ist ein Dienstamt).

Autor: Regens Franz Josef Rauch (+ am 18.8.2016)
 

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