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Internetredaktion der Diözese Gurk

Das Auto bleibt in der Garage

Auto-Fastenzeit ist eine Antwort auf die hohen Treibstoffpreise

https://youtu.be/sREgkwPdzh8
Smart am Rad - und noch dazu auf der Überholspur; Autofaster und Kirchenmusikreferent Christoph Mühltaler bedient nicht nur die Orgeltasten, sondern auch die Pedale schnell (© Foto: fotomax-internetredaktion)
Smart am Rad - und noch dazu auf der Überholspur; Autofaster und Kirchenmusikreferent Christoph Mühltaler bedient nicht nur die Orgeltasten, sondern auch die Pedale schnell (© Foto: fotomax-internetredaktion)

„Das »Virus Auto« hat sich aller Lebensbereiche bemächtigt“, schreibt der diözesane Umweltreferent Mag. Ernst Sandriesser in seinem jüngsten Debattenbeitrag in der Kleinen Zeitung. Und weiters: „Solange wir wie Süchtige darüber nachdenken, wie wir billig an den Stoff Öl gelangen, wird das Dealen und Spekulieren weiter gehen. Die Förderung von Billigtankstellen und Ölheizungen muss wirklungslos bleiben, denn sie verlängert nur unsere Abhängigkeit vom Öl. Allein die Entwöhnung bringt dauerhaft Gesundheit und es dämmert immer mehr Menschen, dass sie zulange ihr Auto mit Autonomie verwechselt haben. Das Auto ist ein Mittel für ein Ziel und nicht selbst das Ziel."

Das Auto ist kein Selbstzweck

Der Umweltreferent verweist auf die in ganz Österreich schon seit Jahren durchgeführte ökumenische Aktion AUTOFASTEN, die nachdenklichen und rücksichtsvollen Menschen eine gute Möglichkeit bietet, während der Fastenzeit den Verzicht auf das Auto gemeinsam einzuüben.

Autofasten ist der Versuch, während der Fastenzeit die eigene Mobilität zu überprüfen und alternative Verkehrsmöglichkeiten (Bahn, Bus, Fahrrad, Füße) in Anspruch zu nehmen. Diese Gelegenheit an der gemeinsamen Mitgestaltung einer lebenswerten Zukunft mitzuwirken, kann zudem auch ein Beitrag zur eigenen Fitness werden.

Detailinformationen über die Aktion und über Unterstützungmöglichkeiten erfahren Sie auf der Projektwebsite www.autofasten.at