Werner Rothleitner - Mesner mit Leib und Seele
Die Pfarre St. Marein dankt Werner Rothleitner für die langjährige Tätigkeit als Mesner der Kirche Mariä Himmelfahrt

Seit vielen Jahren übt Werner Rothleitner in unserer Pfarrkirche den Dienst als Mesner aus. Mit außergewöhnlichem Bemühen, großem Fachwissen und vielseitigem handwerklichen Geschick gehört er zu den tragenden Säulen unserer Pfarrgemeinde. Werner Rothleitner möchte die sehr arbeitsintensive Aufgabe der Mesnerei nun in andere Hände übergeben, um mehr Zeit für sich und seine Familie zu haben. Als Pfarre bedauern wir diese Entscheidung natürlich sehr, aber wir verstehen auch den Wunsch nach Entlastung, hat doch Werner Rothleitner über Jahrzehnte sein Amt mit großem Einsatz und ganz besonderer Gewissenhaftigkeit ausgeübt. Für uns als Pfarrgemeinde von St. Marein ist es ein Herzensanliegen, Werner Rothleitner aus diesem Anlass unseren tief empfundenen Dank zum Ausdruck zu bringen.
Lieber Werner, du hast in den vergangenen Jahren unser gottesdienstliches und pfarrliches Leben in verschiedensten Bereichen wesentlich mitgestaltet. Dein persönlicher Einsatz, deine besondere Genauigkeit und Gewissenhaftigkeit sowie deine große Erfahrung und dein liturgisches Wissen, waren und sind für uns eine ganz große Bereicherung. Neben den Mesnerdiensten, bei den Messfeiern in Sakristei und Kirche, hast du vieles im Verborgenen getan. Von den Kirchtürmen bis zur Tenne des Pfarrstadels, vom Friedhof bis zum Stiegenaufgang hast du überall Spuren deines unermüdlichen Wirkens hinterlassen. Wenn im Winter des Nachts Schneemassen vom Himmel fielen, warst du schon auf den Beinen, um Schnee zu räumen, als wir alle noch schliefen. Frühmorgens warst du der erste in der Kirche, wenn wir uns zu den Roraten versammelten. Du hast dich um die Kirche und um uns wie ein guter Vater gekümmert und dabei unglaublich viel an persönlichem Einsatz gezeigt. Ob Krippe, Hl. Grab, Fastentuch oder Adventkranz, ob Pflege des Friedhofes oder Pfarrgartens, ob Pfarrkirche oder Pfarrstadel, überall hast du mit deinem handwerklichen Geschick Hand angelegt, wenn man dich gebraucht hat. Ganz besonders spürte man deine Begeisterung und Gewissenhaftigkeit auch bei allen Feiern rund um und in unserer Pfarrkirche. Wie viele Gottesdienste hast du wohl in all den Jahren vorbereitet, wie oft hast du dich wohl gesorgt und bemüht, dass alles passt und nichts vergessen wird, wenn wir Feste gefeiert haben. Vom Holz für das Osterfeuer, über die Asche für das Aschenkreuz bis zur Sprechanlage für große Festtage. Wie oft hast du uns zur Mahnung, zum Trost oder zur Freude, vor allem aber zum Lob Gottes die Glocken erklingen lassen? Wer mag die Stunden zählen, die du hier für uns als Mesner im Dienst an unserer Pfarrgemeinde tätig warst? Du kamst meist als erster in unsere so traditionsreiche, wunderschöne Marienkirche und hast sie als letzter verlassen. Wie oft hast du wohl zu uns im Laufe der Jahre beim Opfergang in der dir eigenen Würde „Vergelt’s Gott“ gesagt?
Am Ende deine Dienstes möchten wir dir, lieber Werner, aus ganzem Herzen unser tief empfundenes „Vergelt’s Gott“ zum Ausdruck bringen. Unser „Vergelt’s Gott“ für so viele Jahre deines unermüdlichen Dienstes in unserer Pfarre St. Marein, für die du so viel getan hast. Möge dir der Herrgott all dein Mühen reichlich vergelten und dir noch viele schöne Jahre im Kreise deiner Familie und unserer Pfarre schenken. Möge dich die Gottesmutter von St. Marein mit Ihrer Fürbitte und ihrem Segen beschützen und begleiten. Mögen wir noch viele schöne Feste und Feiern miteinander erleben, in jenem Gotteshaus, für das du so viele Jahre ein fürsorglicher, umsichtiger und gewissenhafter Mesner warst! Deine dankbare Pfarrgemeinde von St. Marein