Pfarre

Villach-St. Nikolai

Unsere Erfahrung in Villach

Schwestern berichten über ihre Eindrücke der "3 Tage mit Maria"

Foto: P. Emmanuel-Maria Fitz OFM
Foto: P. Emmanuel-Maria Fitz OFM

Uns erreichte ein Schreiben der Ordensschwestern von Maria Stella Matutina, die letzte Woche bei den "3 Tagen mit Maria" dabei waren. Danke für diese Rückmeldung!

Foto: P. Emmanuel-Maria Fitz OFM
Foto: P. Emmanuel-Maria Fitz OFM

Für uns Schwestern ist es ja nicht der Alltag auf die Straße zu gehen, öffentlich Zeugnis abzulegen oder Messen zu gestalten, und dennoch haben wir uns in diesen 3 Tage nicht fehl am Platz gefühlt, dank eures Feingefühls, eurer Aufmerksamkeit, für uns die richtigen ‚Aufgaben‘ zu finden und eurem Verständnis uns in der Früh und am Abend mehr ‚Freiheit‘ und Zeit für uns, unter uns, zu schenken.

Wir Schwestern waren sehr beeindruckt von eurer Offenheit, von eurer Art und Weise, wie ihr miteinander umgegangen seid, wie ihr auch die Missionare von Villach und uns Schwestern in eure Gruppe aufgenommen habt; und auch vom Zeugnis, das P. Emmanuel-Maria und P. Norbert abgelegt haben, mit ihrer ständigen Gegenwart und Aufmerksamkeit und gegenseitigen Hilfe im Dienst am Herrn.

Foto: P. Emmanuel-Maria Fitz OFM
Foto: P. Emmanuel-Maria Fitz OFM

Auch der Mut und die Ausdauer der Legionäre hat uns sehr aufgebaut, und die Erfahrung, dass man auf so einfache Art, auf so unscheinbare Art, doch so viele Leute ein wenig zu Gott führen kann und ihnen etwas von der Liebe Gottes spüren lassen kann. Es war für uns alle eine wunderschöne Erfahrung, wie stark die Gegenwart Gottes spürbar war in diesen Tagen, wie sehr diese Tage von seiner Gnade erfüllt waren (mir ging ständig das Lied durch den Kopf: ‚O Herr, gieße Ströme des lebendigen Wassers aus!‘ – weil die Gnadenströme einfach nur so flossen!) – Und das merkte man so gut an der Freude, die unter unserer kleinen zusammengewürfelten Gemeinschaft herrschte; durch die Menschen, die fast von alleine in die Kirche ‚strömten‘, um beim Herrn in der Anbetung zu verweilen und auch das Sakrament der Versöhnung in Anspruch zu nehmen.

Als ich selber zur Beichte gehen wollte, musste ich fast eine Stunde lang warten, bis endlich der Beichtstuhl mal frei war!.

Schön war es auch, in diesen 3 Tagen immer wieder die gleichen Leute zu sehen, die ganz bewusst an den verschiedenen Programmpunkten teilnahmen. Und auch so vielen verletzten, verlorenen, geliebten Kinder des Herrn zu begegnen, die sich ein wenig Hoffnung und Zuversicht vom Herrn mitnehmen konnten. Und dann beim Barmherzigkeitsabend hörte es fast nicht auf, dass Leute ihre Gebetsanliegen vor dem Herrn brachten oder uns Schwestern anvertrauten – das machte uns sehr stark bewusst, wie sehr die Leute Sehnsucht nach Gott haben und göttlicher Hilfe bedürfen.

Foto: P. Emmanuel-Maria Fitz OFM
Foto: P. Emmanuel-Maria Fitz OFM

Ich schließe mit einem ganz persönlichen ‚Zeugnis‘ ab, und ich denke, dass ich wahrscheinlich nicht die Einzige war, der es so erging: Ich kam fix und fertig in Villach an, weil bei uns im Kloster immer so viel los ist und es einfach schwer ist, mal zum Ausruhen beim Herrn zu kommen, und während der Anreise fragte ich mich, wie ich wohl diese 3 Tage über die Runden bringen werde. Der Herr nahm mir in diesen Tagen in Villach nicht die Müdigkeit ab, aber sie war dann einfach nicht mehr zu spüren, und ich hatte so viel Kraft, Freude und fühlte mich einfach so erfüllt von IHM, dass ich wie ‚auferstanden‘ und ganz erneuert wieder zu meinen Schwestern zurückkam und hier auch noch weiterhin von dieser Kraft seiner Nähe und Gegenwart zehre! Also ich denke, als Ermutigung für kommende Missionen, ist es wichtig uns einfach bewusst zu machen, dass über alle Überwindungen hinaus wir Legionäre und Missionare in erster Linie beschenkt werden!

Gott ist groß!!! Amen! Halleluja!

Danke für diese wunderschöne Erfahrung mit euch!!!

Sr. Bernadette-Thérèse