Ausstellung “Die besiegte Barriere in der Christkönig-Kirche”
Die besiegte Barriere in der Christkönig-Kirche
Im Rahmen des Gottesdienstes um 10.00 Uhr findet am Sonntag, den 14. Juni in der Christkönig-Kirche in Krumpendorf die Vernissage zur Ausstellung "OBEX VICTA" (die besiegte Barriere) des slowenischen Künstlers Luka Širok statt.
„Luka Širok zählt zu den bedeutendsten Künstlern seiner Generation und ist ein vielseitiger Schöpfer visueller Kunst“, erzählt Pfarrer Hans-Peter Premur, „sein künstlerischer Ausdruck umfasst ein breites Spektrum an Stilrichtungen.“ Die Ausstellung in Krumpendorf untersucht den Moment, in dem Materie, Form und menschliche Wahrnehmung ihre eigenen Grenzen überschreiten.
Für die musikalische Umrahmung sorgt das slowenisch-brasilianische Duo Jakob Napotnik (Piano) und Filipe Gomes (Posaune).
Zu sehen sind die Werke von Luka Širok bis 20. September täglich von 9.00 bis 18.00 Uhr bei freiem Eintritt in der Christkönig-Kirche Krumpendorf.
Zum Künstler:
Luka Širok (Jg. 1982, Slowenien) ist ein vielseitiger bildender Künstler, dessen malerische Sprache von gegenständlich über abstrakt bis experimentell reicht. Er arbeitet in Malerei, Zeichnung, Collage, Installation, Fotografie sowie Mixed Media und untersucht zeitgenössische Themen, die Auswirkungen von Technologie und die menschliche Identität durch expressive Gestik, leuchtende Farben und unkonventionelle Techniken. Seine monumentalen Werke aus recycelten Kunststoffen stellen existenzielle Fragen, während kleinere, verschwimmende Porträts das Unterbewusstsein und die Fluidität des Selbst erforschen. Širok studierte am Liceo Artistico Max Fabiani in Gorizia und an der Accademia di Belle Arti di Venezia. Er ist Mitglied der Fondazione Malutta (Venedig) und DLUSP Ajdovščina und stellt regelmäßig in Slowenien und international aus, u. a. im Ca’ Pesaro Museum (Venedig) und im slowenischen Konsulat in Österreich. Seine Werke befinden sich in öffentlichen Sammlungen, darunter das slowenische Außenministerium. Širok lebt und arbeitet in Goriška Brda, Slowenien.