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Donnerstag

12.10.2017

Caritas-Hungerhilfe

 
 
 

Veröffentlicht von:

Internetredaktion/MF

Überwältigende Hilfsbereitschaft der Kärntner Bevölkerung

Caritasdirektor Josef Marketz und Alexandra Blattnig, die Leiterin der Auslandshilfe der Caritas Kärnten sagen danke, © Foto Caritas Kärnten

Caritasdirektor Josef Marketz und Alexandra Blattnig, die Leiterin der Auslandshilfe der Caritas Kärnten sagen danke (© Foto: Caritas Kärnten)

(Klagenfurt, Caritas Kärnten, 12.10.2017) Die Caritas sagt Danke: 312.350,83 Euro wurden für die Hunger(not)hilfe in Ostafrika gespendet.

Im Sommer hat die Caritas Österreich gegen den Hunger mobil gemacht. Ihr ist es gelungen, mehr als 100.000 Menschen vor dem Hunger zu bewahren! Auch aus Kärntner Sicht ist die Hilfsbereitschaft überwältigend: 312.350, 83 Euro wurden von 25. Juni 2017 bis 3. Oktober 2017 allein in Kärnten für die Hunger(not)hilfe gespendet! Caritasdirektor Josef Marketz sagt allen Spenderinnen und Spendern aus ganzem Herzen Danke und freut sich über ,,die große Solidarität der Kärntnerinnen und Kärntner mit der hungernden Bevölkerung!“  

Die Hilfe kommt an. Sie wirkt bereits! So wurden in Marsabit/Kenia dank erster Soforthilfeprojekte der Caritas in Österreich bereits mehr als 9000 Haushalte mit Nahrungsmitteln, wie Mais, Bohnen, Milch und Öl, versorgt. Weiteren 2700 Haushalten sowie 6000 Schulkindern wird in Marsabit County mit Essen, Essensgutscheinen und Schulmahlzeiten sowie mit der Verteilung von Wasser und dem Bau eines Bohrlochs geholfen. Damit will man für die Zukunft den Zugang zu Wasser sichern.  In Loyoro/Uganda erfahren besonders alte Menschen, Kinder und Frauen in rund 900 Haushalten Unterstützung mit Lebensmitteln und Medikamenten. 

Alexandra Blattnig, Leiterin der Auslandshilfe der Caritas Kärnten, bricht noch diese Woche zu einem Lokalaugenschein nach Nord-Uganda auf und besichtigt dort unter anderem zwei Flüchtlingslager für südsudanesische Flüchtlinge. ,,Seit Ausbruch des blutigen Bürgerkrieges musste über eine Million Menschen ihre Heimat verlassen. Uganda hat sie beispielgebend aufgenommen, stößt aber jetzt bei der Versorgung an seine Grenzen“, sagt Blattnig.   Mit den zwei neuen Projekten werde man den geflüchteten Menschen ebenso helfen wie der einheimischen Bevölkerung, ,,indem wir sie mit Lebensmitteln versorgen“. In einem zweiten Schritt seien Schulungen in nachhaltiger Landwirtschaft geplant. Blattnig: ,,Die Menschen bekommen Saatgut und Werkzeuge und lernen, eine eigene Existenz aufzubauen.“