„Der Schöpfung nahe“ – Traditionelle Hubertusmesse am Kalvarienberg in Althofen
Strahlend blauer Himmel, wärmende Sonnenstrahlen und ein beeindruckender Blick auf das nebelverhangene Tal bildeten am österreichischen Nationalfeiertag, dem 26. Oktober 2026, die eindrucksvolle Kulisse für die traditionelle Hubertusmesse am Kalvarienberg in Althofen.
Auf einer Anhöhe, bei der idyllisch gelegenen Kalvarienbergkapelle, versammelten sich zahlreiche Gläubige sowie Jägerinnen und Jäger, um gemeinsam Gottesdienst zu feiern und dem Schöpfer für die Schönheit und Vielfalt seiner Schöpfung zu danken.
Zur traditionellen Hubertusmesse hatte der Hegering Althofen/Guttaring unter der Leitung von Hegeringleiter Peter Ratheiser und seinem Stellvertreter Edi Hartl eingeladen.
Die besonders feierlich und würdevoll gestaltete Heilige Messe zelebrierte Pfarrprovisor Dr. John Opara, gemeinsam mit Diakon Wolfgang Kahle und Pastoralassistentin Sabine Kahle.
Mit spürbarer Glaubensfreude und einer einfühlsamen liturgischen Gestaltung verliehen sie der Feier eine besondere geistliche Tiefe.
Dankbarkeit, Gemeinschaft und Ehrfurcht vor Gottes Schöpfung standen dabei im Mittelpunkt.
Unter den vielen Gästen konnte Stadtpfarrer Dr. John Opara auch Bürgermeister Dr. Walter Zemrosser und Vizebürgermeister Mag. Michael Baumgartner begrüßen.
Für die eindrucksvolle musikalische Gestaltung sorgten die Jagdhornbläser Althofen/Guttaring unter der Leitung von Hornmeister Ing. Walter Bergmeister. Ihre festlichen Jagdhornklänge erfüllten die herbstliche Landschaft und unterstrichen die tiefe Verbundenheit der Jägerschaft mit der Natur und ihren Traditionen.
In seiner Predigt erinnerte Diakon Wolfgang Kahle an die Botschaft des heiligen Hubertus und an die Verantwortung des Menschen für die ihm anvertraute Schöpfung. Die Hubertuslegende lädt dazu ein, innezuhalten, auf Gottes Stimme zu hören und dem Leben mit Achtsamkeit, Ehrfurcht und Dankbarkeit zu begegnen.
Während sich im Tal noch die Nebelschwaden hielten, erstrahlte die Kalvarienbergkapelle bereits im hellen Sonnenlicht. Ein eindrucksvolles Bild mit einer tiefen Botschaft – auch dort, wo der Nebel unseren Blick trübt, ist die Sonne nicht verschwunden.
So wurde diese Hubertusmesse zu einem besonderen Glaubenserlebnis, bei dem sich gelebte Tradition, christlicher Glaube und die Schönheit der Natur auf berührende Weise miteinander verbanden.
Ein herzliches Vergelt’s Gott gilt dem Hegering Althofen/Guttaring, den Jagdhornbläsern sowie allen, die zum Gelingen dieser würdevollen Feier beigetragen haben.
Ein ganz besonderer Dank gebührt Alexander Krassnitzer, der sich Jahr für Jahr mit viel Liebe, Sorgfalt und persönlichem Engagement um die Vorbereitung des Kalvarienberges für die liturgische Feier kümmert und damit wesentlich zum festlichen und würdigen Rahmen der Hubertusmesse beiträgt.
Was von diesem besonderen Vormittag bleibt, ist die dankbare Gewissheit, dass Gottes Schöpfung ein kostbares Geschenk ist – das wir achten, bewahren und verantwortungsvoll an kommende Generationen weitergeben dürfen.
PAss Sabine Kahle