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Konstant hohe SchülerInnenzahlen in Katholischen Privatschulen Kärntens

Schulamtsdirektor Allmaier: Nachfrage ist derzeit größer als vorhandene Raumkapazitäten

Die 14 Katholischen Privatschulen in Kärnten erfreuen sich großer Beliebtheit.  (Im Bild: Schülerinnen des Stiftsgymnasiums St. Paul mit Prof. Gerlinde Peter beim „Aktionstag für 4. Klassen“ im Jänner 2026); Foto: Rabensteiner<br />
 
Die 14 Katholischen Privatschulen in Kärnten erfreuen sich großer Beliebtheit. (Im Bild: Schülerinnen des Stiftsgymnasiums St. Paul mit Prof. Gerlinde Peter beim „Aktionstag für 4. Klassen“ im Jänner 2026); Foto: Rabensteiner

Klagenfurt, 16. 1. 26 (pgk). Der Zulauf zu den 14 Katholischen Privatschulen in Kärnten ist konstant hoch: So besuchen im aktuellen Schuljahr 3.358 Schülerinnen und Schüler die Katholischen Privatschulen der Diözese Gurk. Umgerechnet auf die Gesamtzahl der Schülerinnen und Schüler in Kärnten bedeutet dies, dass fünf Prozent, also jede/r 20. Schüler/in Kärntens, eine Schule in kirchlicher Trägerschaft besucht. Diese Zahlen hat nun das Bischöfliche Schulamt der Diözese Gurk bekanntgegeben.

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Foto: Pressestelle/Fessl

„Die Katholischen Privatschulen in Kärnten haben trotz geburtenschwächerer Jahrgänge konstante Schülerzahlen. Die Nachfrage ist derzeit größer als die vorhandenen Raumkapazitäten“, sagt der Direktor des Bischöflichen Schulamtes, Dr. Peter Allmaier. Bei Kindern und Jugendlichen sowie bei deren Eltern seien die Katholischen Privatschulen „nicht nur wegen der fundierten Ausbildung, sondern vor allem auch wegen jener gelebten christlichen Werte beliebt, die ein wertschätzendes Schulklima und eine möglichst persönliche Betreuung fördern“. Die insgesamt 14 Schulen in kirchlicher Trägerschaft seien daher „ein wichtiger Bestandteil in der Kärntner Bildungslandschaft“. „Alternative Formen der Pädagogik wie beispielsweise die Marchtalpägagogik in den Schulen von St. Ursula in Klagenfurt oder neue Unterrichtsformen wie in der Open School im Lavantinum in St. Andrä im Lavanttal stehen beispielhaft dafür, dass Katholische Privatschulen den Kindern und Jugendlichen ein breites pädagogisches Spektrum bieten“, betont Schulamtsdirektor Allmaier.

14 katholische Privatschulen in Kärnten.
Die Volksschulen in kirchlicher Trägerschaft sind St. Ursula (Klagenfurt), Hermagoras/Mohorjeva (Klagenfurt), International School (Velden), Lavantinum (St. Andrä) und Fritzendorf (Hermagor).
Im Bereich der Mittelschulen gehören St. Ursula (Klagenfurt), die International School (Velden) und das Lavantinum (St. Andrä/Lav.) zu den Katholischen Privatschulen in Kärnten.
Weiters zählen die Allgemeinbildenden Höheren Schulen RG/ORG St. Ursula (Klagenfurt), das Stiftsgymnasium St. Paul/Lav. und die International School (Velden), die Berufsbildenden Höheren Schulen HLW St. Peter/Št. Peter, die HLW und SOB des Kärntner Caritasverbandes (Klagenfurt und Wolfsberg) sowie die Allgemeine Sonderschule Josefinum (Klagenfurt) zu den Katholischen Privatschulen Kärntens.

Die Schulen in kirchlicher Trägerschaft bieten den Kindern und Jugendlichen ein breites pädagogisches Spektrum. (Im Bild: Chemie-Unterricht an der HLW des Caritasverbandes Kärnten)<br />
Foto: Caritas/Gollner
Die Schulen in kirchlicher Trägerschaft bieten den Kindern und Jugendlichen ein breites pädagogisches Spektrum. (Im Bild: Chemie-Unterricht an der HLW des Caritasverbandes Kärnten)
Foto: Caritas/Gollner

Schulen unterliegen staatlicher Aufsicht.
In Österreich ist die Errichtung und Führung von Privatschulen im „Privatschulgesetz“ aus dem Jahr 1962 geregelt. Dieses Bundesgesetz enthält unter anderem Bestimmungen zur Verleihung des Öffentlichkeitsrechtes an private Schulen. Die Katholischen Privatschulen in Österreich haben dieses Recht und unterliegen damit auch der staatlichen Schulaufsicht. Ihr Lehrpersonal wird durch die öffentliche Hand bezahlt, die weitere Finanzierung der Privatschulen wie etwa der Erhalt der Schulgebäude und des nicht lehrenden Personals wird von der Katholischen Kirche als Trägerin übernommen.