Pfarre

Sattendorf

Pfarrkirche

Pfarrkirche Sattendorf

Geschichte der Pfarre

Patrozinium: St. Bartholomäus

Pfarrkirche Sattendorf St. Bartholomäus

Pfarre Sattendorf – Dekanat Villach-Land.

Außenaufnahme Pfarrkirche (Karin Farkas)
Pfarrkirche Sattendorf (Foto: Karin Farkas)

 Der kleine, spätbarocke Bau in Hanglage entstand im 18. Jahrhundert - vermutlich an der Stelle eines Vorgängerbaus. In diesem Jahrhundert versahen die Mönche des Stiftes Ossiach in Sattendorf den Gottesdienst. Sattendorf war eine Zweigstelle von St. Ruprecht a. Moos. Die Kirche zu Sattendorf wird erstmals 1782 als zur Pfarre St. Ruprecht gehörig erwähnt. 1783 befürwortet der Kreishauptmann von Villach ihre dauernde und feste Fundierung zur ordentlichen Ausübung in der wegen des "Irrglaubens" sehr bedürftigen Gegend. Als Seelsorgestelle wurde die Pfarre abwechselnd von St. Ruprecht und St. Josef in Bodensdorf betreut. Erst im 20. Jahrhundert wurde St. Bartholomäus zur eigenständigen Pfarre erhoben.

Einige Jahre wurde die Pfarre St. Bartholomäus von der Pfarre Treffen mitbetreut - seit 1. September 2009 wird die Pfarre vom Provisor Dipl.-Theol. Mag. Gabor Köbli betreut. Ab 01. September 2022 betreut Pfarrerprovisor Gabor Köbli auch die Pfarren Gnesau und Zedlitzdorf.

Pfarrkirche:

Die kleine Kirche hat im Westen einen Vorhallenturm mit rundbogigen Schallöffnungen und Pyramidenhelm, im Süden einen Sakristeibau. Ein rundbogiger  Triumphbogen verbindet das zweijochige, flachgedeckte Langhaus mit dem Chor mit gratigem Kreuzgewölbe und Fünfachtelschluss. Der Polygonalchor bildet mit dem Langhaus eine Einheit.

1993 wurde von Pfarrer Prof. Vallant, gemeinsam mit dem Pfarrgemeinderat, eine große Innenrestaurierung der Kirche beschlossen.

Zu Beginn der Arbeiten im Oktober 1994 stellte sich heraus, dass unter sechs Farbschichten die ursprüngliche Architektur und volkskundlich bemerkenswerte Schablonenmalerei von 1784 zum Vorschein kamen.

Innenansicht (Foto: Rainer Furlan)
Schablonenmalerei von 1784 (Foto: Rainer Furlan)

Der Kirchenrestaurator Campidell führte folgende Arbeiten durch: Freilegung, Ergänzung und Rekonstruktion von 43 Schablonen, Nachmalen in Kalk-Kaseintechnik und Sanierung bzw. Imprägnierung der hölzernen Chorbrüstung.

Die Inneneinrichtung ist aus barocken Elementen des 18. Jahrhunderts zusammengestellt und zeigt eine volkskundlich bemerkenswerte Gesamtausstattung. Der Hochaltar ist aus barocken Elementen vom Ende des 18. Jahrhunderts zusammengestellt und besteht aus einem Tabernakel auf einer Altarmensa mit seitlichen Engeln.

Innenansicht (Karin Farkas
Innenansicht (Foto: Karin Farkas)

Seitlich vom Hochaltar stehen auf Konsolen zwei Heiligenfiguren (Hl. Maximilian und Hl. Johann v. Nepomuk) vom Ende des 18. Jahrhunderts.

Hl. Maximilian
(Foto: Rainer Furlan)

Hl. Maximilian

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(Foto: Rainer Furlan)
(Foto: Rainer Furlan)

Hl. Johann von Nepomuk

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Turm mit Pyramidenhelm wurde erst Mitte des 19. Jahrhunderts dazu gebaut. Das Geläute besteht aus drei Glocken, die in C, D und F gestimmt sind.

Bartholomäus, der gehäutete Apostel

Bild des Hl. Bartholomäus (Karin Farkas)
Bild des Hl. Bartholomäus (Foto: Karin Farkas)

Von den zwölf Aposteln erlitt Bartholomäus den schlimmsten Martertod. Nach dem Tod Jesu predigte Bartholomäus an verschiedenen Orten der damals bekannten Welt. Unter anderem in Indien, Parthien, Mesopotamien, aber auch in Ägypten. Als sein größter missionarischer Erfolg gilt die Bekehrung des armenischen Königs Polymios. Dessen Bruder Astyages ließ ihn jedoch verhaften und nach persischer Tradition, durch Schinden bei lebendigem Leib, in der Stadt Albanopolis (Urbanopolis) töten.

Wegen der besonderen Art seinen Martyriums wurde Bartholomäus, der auf der römischen Tiberinsel seine letzte Ruhestätte fand, zum Schutzpatron der Gerber, Handschuhmacher, Schuhmacher, Schneider aber auch Metzger und erhielt rund 20 Kärntner Patronate.

Der Namenstag des heiligen Bartholomäus ist der 24. August. Wir feiern unser Patroziniumsfest am darauffolgenden Sonntag.

Pfarrgemeinde

Sattendorf gehört zur Marktgemeinde Treffen.

Im Bereich der Pfarre Sattendorf (dazu gehören Annenheim, Sattendorf, Stöcklweingarten und Deutschberg) leben rund 1.800 BewohnerInnen, davon etwa 850 Katholikinnen / Katholiken, die anderen gehören großteils der evangelischen Glaubensgemeinschaft an.

Die Pfarre wurde ab 1982 von Pfarrer Florian Frey geleitet, der in der ebenfalls ihm anvertrauten Pfarre Treffen seinen Wohnsitz hatte. Seit dessen Pensionierung im Jahr 2009 wird die Pfarre Sattendorf durch Pfarrer Mag. Gabor Köbli aus St. Josef in Bodensdorf und ab September 2022 aus der Gnesau aus betreut.

Pfarrgemeinderat vollzählig - (Karin Farkas)
Pfarrgemeinderat vollzählig (von links: Rainer Furlan, Hildegard Jensterle, Lisbeth Fellner, Mag. Renate Kaiser, Elisabth Jandl Bed BA MA, Pfarrer Mag. Gabor Köbli, Sigrid Karl, Christine Raimund-Stubinger und Obfrau Karin Farkas) - (Foto: Karin Farkas)

Der Pfarrgemeinderat besteht aus acht Mitgliedern unter der Führung von Pfarrgemeinderats-Obfrau Karin Farkas.

Unser reges Pfarrleben können Sie nicht nur auf unserer Homepage nachlesen, sondern Sie können sich darüber auch zeitnah auf Facebook informieren lassen

-> https://www.facebook.com/pfarre.sattendorf/

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Gottesdienste

Samstag, 19.00 UhrPfarrkirche Sattendorf

Heilige Vorabendmesse

Diese hl. Vorabendmesse wollen wir benutzen um wieder gemeinsam unseren Dank an Gott für die ablaufende Woche darzubringen und ihn wieder um seinen Segen und seine Hilfe für die kommende Woche zu bitten.

Auf ein Wiedersehen und die gemeinsame Feier der Messe mit dir freuen sich

Pfarrer Mag. Gabor Köbli und
der Pfarrgemeinderat

Montag, 00.00 UhrPfarrkirche Sattendorf

Personelle Veränderung in der Pfarre Sattendorf

Ab 1. September 2025 wird die Pfarre Sattendorf von Pfarrer Geistl. Rat Mag. Jacek Artur Wesoly (Pfarrer von Bodensdorf, Steindorf, Himmelberg und Außerteuchen) betreut. Daher gibt es in der Regel pro Monat nur eine Samstagabendmesse und eine Sonntagsmesse

Samstag, 17.30 UhrPfarrkirche Sattendorf

Heilige Vorabendmesse

Anbetung 17:30 Uhr - Hl. Vorabendmesse 18:00 Uhr

Wir werden bei dieser hl. Vorabendmesse gemeinsam Gott für seine Hilfen und Unterstützungen in der vergangenen Woche danken und ihn auch bitten diese uns wiederum in der kommenden Woche zukommen zu lassen.

Auf ein Wiedersehen und die gemeinsame Feier der hl. Messe mit dir freuen sich

Pfarrer Geistl. Rat Mag. Jacek Artur Wesoly und
der Pfarrgemeinderat

Sonntag, 10.15 Uhr

Heilige Sonntagsmesse - in der Pfarrkirche St. Josef in Bodensdorf

Sonntag, 11.15 UhrPfarrkirche Sattendorf

Heilige Sonntagsmesse

In dieser gemeinsamen Messfeier wollen wir Gott danken, dass die vergangene Woche gut verlaufen ist bzw. Gott uns immer zur Seite gestanden ist (auch wenn dies von uns oftmals nicht wahrgenommen wird). Wir wollen Gott aber auch wieder bitten, dass er uns in der kommenden Woche seinen Schutzmantel über uns ausbreitet.

Auf diese gemeinsame Dankes- und Bittfeier mit dir freuen sich

Pfarrer Geistl. Rat Mag. Jacek Artur Wesoly und
der Pfarrgemeinderat

Sonntag, 10.15 Uhr

Heilige Sonntagsmesse - in der Pfarrkirche St. Josef in Bodensdorf

Sonntag, 10.15 Uhr

Heilige Sonntagsmesse - in der Pfarrkirche St. Josef in Bodensdorf

Samstag, 17.30 UhrPfarrkirche Sattendorf

Heilige Vorabendmesse

Anbetung 17:30 Uhr - Hl. Vorabendmesse 18:00 Uhr

Auch bei der hl. Vorabendmesse wollen wir wieder gemeinsam unseren Dank an Gott für die ausklingende Woche darbringen und Gott auch um seinen Segen und seine Hilfe für die kommende Woche bitten.

Auf ein Wiedersehen und die gemeinsame Feier der Messe mit dir freuen sich

Pfarrer Geistl. Rat Mag. Jacek Artur Wesoly und
der Pfarrgemeinderat

Sonntag, 10.15 Uhr

Heilige Sonntagsmesse - in der Pfarrkirche St. Josef in Bodensdorf

Sonntag, 11.15 UhrPfarrkirche Sattendorf

Heilige Sonntagsmesse - ERNTEDANK

Einmal im Jahr, beim Erntedank, danken wir ganz besonders für die Ernte und viele andere Dinge.

Wir danken nicht nur für die Ernte, da zu unserem Leben noch viel mehr gehört. Etwa danke zu sagen für die Umarmungen eines lieben Menschen, der uns getröstet hat. Oder danke zu sagen für schöne, sonnige Tage die uns gutgetan haben. Auch danken wir für unsere Freunde, die für uns da sind und helfen und unterstützen. Wir erleben schöne Stunden mit ihnen und sie sind auch da, wenn wir traurig sind.

Danke sagen wir auch für die Zeit, die uns andere Menschen schenken oder für die Arbeitsstelle – es gibt ja so viele Leute, die gerne arbeiten würden, aber nicht können oder dürfen.

Wir danken auch für unsere Eltern, Geschwistern, Großeltern sowie Ehe- und Lebenspartnern, die jeden Tag für uns da sind.

Auch danken wir Gott für den Frieden in unseren Häusern und in unserem Land.

Wir haben aber jeden Tag noch viele andere Gründe GOTT DANKE zu sagen, vor allem aber sollen wir täglich Gott danken, dass er immer für uns sorgt.

Auf die gemeinsame Erntedankfeier freuen sich

Pfarrer Geistl. Rat Mag. Jacek Artur Wesoly und
der Pfarrgemeinderat

Sonntag, 10.15 Uhr

Heilige Sonntagsmesse - in der Pfarrkirche St. Josef in Bodensdorf