Freude am Herrn – Dienst am Wort
Am 23. Jänner 2026 fand um 17 Uhr in der Pfarrkirche Felkirchen Maria Dorn mit Bischof Dr. Josef Marketz die feierliche Beauftragung der ständigen Lektorinnen und Lektoren des zweiten Jahrganges statt. Zahlreiche Mitfeiernde waren zu diesem besonderen Anlass gekommen, darunter auch Begleiterinnen und Begleiter der Ausbildung sowie Vertreterinnen und Vertreter aus den Pfarren.
In seiner Predigt sprach der Bischof über Verantwortung, Glaubwürdigkeit und Standhaftigkeit. Er betonte, dass es nicht nur um große Worte gehe, sondern darum, dass sich das, was gesagt wird, im Alltag bewähren müsse. Worte sollen nicht einfach vorgelesen werden, sondern aus innerer Überzeugung kommen. Glaubwürdigkeit entstehe aus der Haltung eines Menschen. Wenn das Gesagte infrage gestellt werde, solle man sich nicht sofort verunsichern lassen, sondern zu dem stehen, was man als richtig erkannt hat. Wichtig sei auch, dass Menschen einander zuhören und Worte Orientierung für das Leben geben können.
Im Rahmen der Feier sprach Bischof Marketz folgendes Gebet über die Kandidatinnen und Kandidaten:
„Gütiger Gott, du Ursprung des Lichts, in deinem eingeborenen Sohn hast du das Wort des Lebens gesandt, um uns Menschen das Geheimnis deiner Liebe zu enthüllen. Segne unsere Brüder und Schwestern, die zum Lektorendienst erwählt sind. Erleuchte sie, dass sie dein Wort in sich aufnehmen, es alle Zeit erwägen und von ihm geformt werden. Gib, dass sie es den Brüdern und Schwestern treu und zuverlässig verkünden.“
Dieses Gebet machte deutlich, worum es im Dienst der Lektorinnen und Lektoren geht: das Wort Gottes aufzunehmen, es zu bedenken und es verlässlich weiterzugeben.
Aus der Pfarrkirche Villach-St. Nikolai wurde Pfarrgemeinderats-Obfrau Monika Dreger zur ständigen Lektorin beauftragt. Sie ist damit die erste ständige Lektorin in St. Nikolai.
In einem kurzen Gespräch nach der Feier sagte sie:
„Die Freude am Herrn ist unsere Stärke. Sie verbindet die ganze Gemeinschaft – jeden Einzelnen auf seine Weise. Jetzt freue ich mich darauf, diesen Dienst aktiv zu leben, es gibt genug zu tun."
Bei der Feier wurde auch an alle gedacht, die diesen Weg begleitet haben, unter anderem an Klaus Einspieler und viele weitere, die bei der Beauftragung anwesend waren.
So wurde dieser Abend zu einem besonderen Moment für die neuen ständigen Lektorinnen und Lektoren und zu einem sichtbaren Zeichen dafür, dass Menschen bereit sind, den Dienst am Wort Gottes mit Überzeugung und Freude zu übernehmen.