Der Aschermittwoch reicht bis ins 6. Jahrhundert zurück. Er markiert bis heute einen stillen, aber eindringlichen Beginn der vierzigtägigen Buß- und Vorbereitungszeit auf Ostern.
Vor der flächendeckenden Einführung der Beichte um das Jahr 1000 gehörte das Aschenkreuz zu den öffentlichen Bußriten für schwer Sündige, die als „Büßer“ aufgenommen wurden und sich bis Gründonnerstag mit der Kirche versöhnten. Sie trugen zerrissene Kleidung, fasteten und rieben sich Asche ins Haar oder ins Gesicht. Daher spricht man bis heute vom „Auflegen der Asche“ und nicht vom Kreuzzeichen wie etwa bei der Firmung. Seit dem 12. Jahrhundert wird die Asche aus den verbrannten Palmzweigen des Vorjahres gewonnen und steht als Zeichen für Umkehr, Vergänglichkeit und Bescheidenheit.
Mit dem Aschermittwoch beginnt die Fastenzeit als Vorbereitungszeit auf Ostern. Die Gläubigen sind eingeladen, diesen Tag bewusst als Tag der Enthaltsamkeit und des Gebetes zu begehen.
In St. Nikolai besteht am 18. Februar 2026 die Möglichkeit, den Aschermittwoch als Beginn der Fastenzeit und Vorbereitung auf das Hochfest der Auferstehung Jesu Christi bewusst zu begehen. In den Heiligen Messen um 07.30 Uhr und 19.00 Uhr wird die Asche aufgelegt.
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