Pfarre

Sattendorf

Lesenacht der 4.Klasse der VS Sattendorf mit Besuch der Pfarrkirche Sattendorf

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Pfarrkirche Sattendorf im Abendlicht
(Foto: Barbara Wohllgemuth)

Die 4.Klasse der Volksschule Sattendorf verbrachte am Freitag, 19.6.2026 eine spannende und unvergessliche Lesenacht in den Schulräumlichkeiten. Organisiert wurde diese Lesenacht von KL Christiane Tschernitz, BEd. - mit dabei waren auch Reli Barbara Wohlgemuth und Kollege Johannes Rutter.

Nach dem Eintreffen am frühen Abend richteten Constantin, Rio, Leon, Sophie, Nora und Paula erst einmal ihr Nachtlager in der Klasse her. Es wurden Tische geschoben und Stühle weggeschafft, damit jeder genug Platz für ein gemütliches Plätzchen hatte.

Nach einer Schnitzeljagd durch das ganze Schulhaus und einem gemeinsamen Pizzaessen zur Stärkung, machten wir uns, ausgestattet mit Taschenlampen und Laterne, gemeinsam auf den Weg zu einer Nachtwanderung durch Sattendorf. Kurz nachdem wir den Finsterbach überquert hatten, wartete schon Kollege Johannes Rutter auf uns, um uns Sagengeschichten zu erzählen.

Dann ging es weiter zur Pfarrkirche Sattendorf. Schon von weitem konnte man die hell erleuchtete Pfarrkirche sehen. Nach dem wir angekommen waren, erzählte Reli Barbara Wohlgemuth zuerst einmal, dass die Kirche zum ersten Mal 1782 urkundlich erwähnt wurde. Sie wurde deshalb erbaut, damit die Menschen im Dorf einen eigenen Platz zum Beten und Feiern hatten. Die Mönche vom Stift Ossiach kümmerten sich um die Gläubigen in Sattendorf und feierten mit ihnen Gottesdienst. Auch haben die Mönche an den sonnigen Hängen unterhalb der Pfarrkirche Weinreben angebaut und so die steilen Hänge bewirtschaftet.

Dann wurde es spannend – der große Schlüssel zur Pfarrkirche wurde von Nora ins Schloss geschoben und die Kirche aufgesperrt. Im Inneren der Kirche war es stockdunkel, aber trotzdem war uns alles vertraut. Jeder suchte sich einen Platz und Reli Barbara Wohlgemuth erzählte über den Heiligen Bartholomäus – einem Jünger Jesu – der der Schutzpatron der Pfarrkirche Sattendorf ist. Ein bisschen gruselig war die Vorstellung, dass der Heilige Bartholomäus als der gehäutete Apostel bezeichnet wird, weil er für sein Verkünden des Evangeliums und sein Eintreten für Jesus grausam gefoltert wurde. Ihm wurde die Haut bei lebendigem Leib vom Körper gezogen und danach wurde er gekreuzigt.

Mit einem gemeinsamen „Vater Unser“ und dem Lied „Liebe das Leben und das Leben liebt dich“ haben wir uns zu später Stunde (es war schon 22.30 Uhr) wieder auf den Rückweg zur Schule gemacht, um dort gemeinsam die Nacht im Klassenzimmer zu verbringen.

Ein unvergessliches Erlebnis!

(Bericht: Reli Barbara Wohlgemuth)