Pfarre

Sattendorf

Kirchtag 2026

Kirchtag is!

Der diesjährige Kirchale Kirchtag in Sattendorf am 30. August 2026 war wieder einer der Höhepunkte des Kirchenjahres. „Geburtstagsfest unserer Kirche“ nannte Pfarrer Jacek Wesoly die Feier des Patroziniums unseres Kirchenheiligen Bartholomäus. Er und der Pfarrgemeinderat sowie vor allem das Kirchale Kirchtags-Team mit Pfarrgemeinderätin Christine Raimund-Stubinger an der Spitze und die neu belebte Burschenschaft freuten sich über die Teilnahme zahlreicher treuer Ehrengäste, die daran teilnahmen.

So konnten Christine Raimund-Stubinger und Zechmeister Harald Karl jun. Vzbgm. DI Christoph Seymann in Vertretung von Bgm. Andreas Fillei, die Ehrenbürgermeister Karl Wuggenig und Klaus Glanznig, die Gemeinderätinnen Hildegard Hildebrand und Dorelies Rapotz-Mölzer und NR-Abgeordneten Wendelin Mölzer begrüßen.

Mit dem feierlichen Gottesdienst, der vom MGV Ossiach, der schon als „unser Kirchtagschor“ bezeichnet werden darf, musikalisch gestaltet wurde, begann dieses Fest für die Pfarre und das gesamte Dorf. In seiner Predigt erinnerte uns Pfarrer Jacek daran, dass Jesus am Höhepunkt seiner Popularität seinen Jüngern und Jüngerinnen viel abverlangte: „Wer mein Jünger/meine Jüngerin sein will … nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach.“ (Mt 16,24). Unser Kirchenpatron Bartholomäus, der Anfang des 1. Jh. in Kana gelebt haben soll, ist diesen Weg damals bis zum bitteren Ende gegangen und hat sein Leben für seinen Glauben und seine Überzeugung gelassen. Auch wir sind heute immer wieder dazu aufgefordert, zu unserem Glauben und unserer Überzeugung zu stehen.

Am Kirchtag bezeugen wir mit Freude und in Festlaune unsere Zugehörigkeit sowohl zur Kirchengemeinde als auch zur dörflichen Gemeinschaft und so ging das liturgische Geschehen in die weltliche Feier über. Wie könnte das besser verdeutlicht werden als durch Musik? Das Trio M.O.S., langjährige Kirchtagsmusikanten in Sattendorf, zogen mit fröhlichen Klängen in die Kirche ein und der schon traditionelle Tanz unseres Pfarrers, diesmal mit der Zechkellnerin Anna Trampitsch, danach mit unserer Mesnerin und Organisationstalent Sigrid Karl und natürlich auch mit Christine Raimund-Stubinger versetzten spätestens zu diesem Zeitpunkt alle in Kirchtagsstimmung.

Die Zechburschen nahmen den Blumenkranz „Den Toten zur Ehr’“ auf und führten den Festzug hinunter zur Festwiese vor der Volksschule an. Nach der feierlichen Kranzniederlegung beim Kriegerdenkmal warteten schon die Kirchtags-Köstlichkeiten, von vielen fleißigen Händen vorbereitet auf alle Gäste: Kirchtagssuppe, Reindling, Bratwurst, Kuchen und Getränke. Für alles war bestens gesorgt! Ein herzliches Vergelt’s Gott und Dankeschön allen, die in der Vorbereitung und auch bei der Durchführung dafür gesorgt haben, dass sich alle wohlfühlen und bestens unterhalten konnten! Ein großes Kompliment an die Organisatorinnen und Organisatoren und Mitwirkenden, wobei auffallend viele junge Menschen zu sehen waren, denen dieses Fest ein Anliegen war und wofür sie ihre Freizeit opferten!

Eine besondere Freude war es, dass sich nach 19 (!) Jahren wieder Burschen und Männer gefunden haben, die die Kirchtagstradition der Zechburschen wieder aufleben ließen. Viele Jahre wurde der Kirchtag von Frauen organisiert, damit der Brauch nicht verloren geht. Harald Karl jun. bedankte sich auch in seiner Rede bei ihnen und würdigte ihren Einsatz für Kirche und dörfliches Brauchtum. Und auch heute besteht das Kirchale Kirchtags-Team in erster Linie aus Frauen (und helfenden Männern). Aber ab jetzt wird ein gleichberechtigtes Miteinander zur Freude aller den Kirchale Kirchtag tragen!

Der Vollständigkeit halber seien angeführt, wer 2026 maßgeblich bei den Zechburschen mitwirkten:

Tanzmeister:

Peter Martinschitz und Thomas Fleischhacker

Zechmeister:

Harald Karl jun. und Gabriel Winkler

Zechkellnerin:

Anna Trampitsch

Und schließlich gilt noch ein großes Dankeschön unserer „kircheneigenen Haus- und Hoffotografin“ Martina Trampitsch für die wie immer exzellenten Bilder!