Pfarre

Maria Pulst

Glaube darf auch fröhlich sein!

Gottesdienst am Faschingsonntag in Maria Pulst

Am Faschingsonntag wurde in Maria Pulst ein Gottesdienst gefeiert, der spürbar anders war – bunt, lebendig und voller Freude.

Gleich zu Beginn lud Pfarrassistentin Eva die Mitfeiernden – die Kleinen, die Größeren und die ganz Großen – zu einer kleinen Mitmachaktion ein. Wer sich in einer Aussage wiederfand, zeigte mit der Hand auf oder stand auf: „Ich bin heute verkleidet … müde … fröhlich … hungrig … da.“ Am Ende wurde klar: Ganz gleich, wie wir gekommen sind – wir sind DA. Und das zählt.

Als Lesung wurde gemeinsam mit den vielen anwesenden Erstkommunionkindern ein Psalm gebetet – nicht nur mit Worten, sondern mit Körper, Stimme, Tanz, Atem und vielen kräftigen „Halleluja“-Rufen. Der Kirchenraum war erfüllt von Bewegung und Lebensfreude.

In der Predigt lud Pfarrassistentin Eva zu einem kleinen Experiment ein: Wie wirkt ein ernstes „Begräbnisgesicht“ – auf mich selbst und auf meinen Nachbarn? Und was verändert ein freundliches, lachendes Gesicht? Die Erfahrung war deutlich spürbar: Freude steckt an. Und sie tut gut.

Fast zum Schluss überraschten die Firmkandidat:innen die Gottesdienstgemeinde mit einem besonderen Segenszeichen: Von der Orgelempore aus ließen sie unzählige bunte Seifenblasen durch den Kirchenraum schweben – ein sichtbares Zeichen für Leichtigkeit, Segen und Hoffnung.

Musikalisch begleitet wurde die Feier von Christine Görtschacher an der Gitarre. Und beim Hinausgehen durfte natürlich auch das „Grundnahrungsmittel“ des Faschingssonntags nicht fehlen: ein zuckersüßer Faschingskrapfen.

Ein Gottesdienst, der gezeigt hat: Glaube darf fröhlich sein.