Pfarre

St. Andrä im Lavanttal

Internationale Expertentagung in der ehemaligen Abtei Heiligenkreuztal

Dechant und Museumsdirektor Gerfried Sitar referierte

Zu einer internationalen Fachtagung, zu der zahlreiche Kunsthistoriker und Historiker aus vielen Ländern Europas gekommen waren, lud die Universität in Kiel vom 27. bis 30. September nach Heiligenkreuztal in Baden-Württemberg ein. Mittelpunkt waren die europäischen Kreuzgänge als Spiegelbilder der Geschichte.

Als Vertreter Österreichs sprach in seiner Eigenschaft als Museumsdirektor von St. Paul P. Dr. Gerfried Sitar über die Stiftergalerien und die damit verbundene Memoria in den Kreuzgängen von Monreale, S. Zeno in Verona, Brixen, Klosterneuburg und Heiligenkreuz.

Jährlich finden diese Tagungen, die von den Staatlichen Schlössern und Gärten in Baden Württemberg organsiert werden, regen Zuspruch. Wissenschaft und Forschung haben gerade im Bereich der kirchlichen Gebäude einen besonderen Stellenwert, weil die Geschichte deutlich werden lässt, welcher Geist Europa prägte und auch heute noch gestalten sollte. Eine Rückbesinnung auf menschliches Engagement und baulliche Virtuosität beleuchten auch Gegenwartsfragen mit einem neuen Licht und schaffen Perspektiven, die oft in Vergessenheit geraten sind.

In den Tagungen wird das große Netzwerk von Fachleuten sichtbar, die an Austausch und Weiterbildung interessiert sind.

Gerfried Sitar gilt in Fachkreisen als Kenner monastischer und mittelalterlicher Baukultur und ist in diesem Netzwerk fest verankert und wird aufgrund seiner Expertise immer wieder zu Vorträgen eingeladen.