Steine zum Stauen - eine Einladung zum Mitstaunen über Gottes Schöpfung
Minis auf den Spuren des Hl. Franziskus
Kinder können das noch: sie können noch staunen über den Sprung eines Grashüpfers, über eine Blume, über das Blau des Himmels und lustige Wolkengebilde. Je älter wir werden, umso selbstverständlicher werden die kleinen Wunder um uns herum und diese spontane Freuen über das vermeintlich Kleine verschwindet langsam.
Da kommt der Gedenktag des Hl. Franz von Assisi im Herbst gerade recht. Zu einer Zeit, in der sich die Natur noch einmal von ihrer schönsten Seite präsentiert: üppig und farbenprächtig. Er konnte staunen über das, was ihn umgab. Durch alles Geschaffene hat er auf den Schöpfer hingeschaut und mit den Geschöpfen Gott gepriesen. "Gelobt seist du, mein Herr, mit all deinen Geschöpfen", singt er in seinem anrührenden "Sonnengesang". So innig fühlt er sich der Schöpfung verbunden, dass er Sonne, Mond, Wind, Wasser und Feuer als seine Geschwister anspricht.
Der Hl. Franzsikus lädt uns also ein, unsere Augen und Herzen weit aufzumachen, damit wir die Natur - Gottes großes Geschenk an uns - wieder neu wahrnehmen und bestaunen können.
Das haben in den letzen Gruppenstunden auch die Minis getan. Sie haben Steine bemalt mit dem, worüber sie staunen: über das Gras, die Vögel, die Erde, die Blumen oder die Wolken. Zusammen haben wir diese Steine in Ferlach ausgelegt.
Wir laden euch ein, mit offenen Augen durch die Stadt zu gehen. Wer findet einen "Stein zum Staunen"? Der darf sich freuen und mitstaunen. Und wer mag, kann auch ein Foto davon machen und es an uns schicken!
Viel Freude beim Suchen, Finden und Staunen über Gottes Schöpfung!
Für die Idee "Steine zum Staunen" danken wir dem Referat für Schöpfungsverantwortung.