Organisation

Referat für Stadtpastoral

Marienschiffsprozession auf dem Wörthersee

am Hochfest Mariä Aufnahme in den Himmel - 15. August

Marienschiffsprozession auf dem Wörthersee (© Foto: KH Kronawetter / Internetredaktion)
Marienschiffsprozession auf dem Wörthersee (© Foto: KH Kronawetter / Internetredaktion)

Informationen zur 67. Marienschiffsprozession am 15. August 2021

Die Tradition der Schiffsprozession auf dem Wörthersee geht zurück auf das Jahr 1954. Seit damals wird jedes Jahr zum Fest der Aufnahme Mariens in den Himmel, am 15. August, die Marienstatue in einer nächtlichen Schiffs­prozession über den Wörther See geführt.

Gemeinsam mit Diözesanbischof Josef Marketz geht es auf drei Schiffen über den Wörthersee. Prediger bei der diesjährigen Marienschiffsprozession ist Provinzial P. Siegfried M. Kettner SDB.

Abfahrt (19:30 Uhr) / Ankunft (24 Uhr): Schiffsanlegestelle Klagenfurt

Preise:

  • Erwachsene € 19
  • Senioren (Jg. 1960 und davor) € 18
  • Jugendliche (Jg. 2007-2003) € 17
  • Kinder (bis Jg. 2008) € 9

Karten:

  • Büro der Wörtherseeschifffahrt (9.00 bis 16.00 Uhr) und www.wsg.co.at/webshop
  • Büro der Dompfarre, Lidmanskygasse 14, 9020 Klagenfurt
Bildunterschrift (Bildrechte sind zwingend anzugeben!)

Informationen:

Programmablauf am 15. August 2021

Klagenfurt: Programm in der Ostbucht

  • 18.45 Uhr: Gospels, Rock und Pop mit „Sound of Church“ - Informatives zur Geschichte der Schiffsprozession in deutscher, italienischer, und englischer Sprache
  • 19.30 Uhr: Einlass der Pilger auf die drei Schiffe
  • 20.00 Uhr: Begrüßung, Ansprache des Predigers und Segen des Bischofs
  • 20.15 Uhr: Abfahrt der Schiffe
  • ab 20.15 Uhr: Programm am Evangelischen Kirchenschiff, das in der Ostbucht steht: Simon Stadler spielt Bekanntes und Selbstkomponiertes am Klavier am Kirchenschiff - Texte zum Nachdenken und Querdenken - gelesen von Pfarrer Lutz Lehmann

Krumpendorf: Schiffsanlegestelle

  • 19.30 Uhr: Andacht mit Kräutersegnung bei der Schiffsanlegestelle Krumpendorf
  • 20.25 Uhr: Anlegen des Marienschiffes, Begrüßung des Bischofs u. Segen, Ansprache des Predigers
  • 20.30 Uhr: Verkauf von Kräutersträußchen - musikalische Umrahmung durch die Singgemeinschaft Krumpendorf - Programmgestaltung: Pfarre Krumpendorf und Singgemeinschaft Krumpendorf
  • Pörtschach: Schiffsanlegestelle
  • 20.15 Uhr: Einstimmung mit der Trachtenkapelle Arnoldstein am Platz vor dem Parkhotel
  • 21.15 Uhr: Ankunft der Schiffe, Begrüßung des Bischofs an Land, Ansprache des Predigers
  • 21.30 bis 22.00 Uhr: Konzert der Blasmusik Arnoldstein im Pavillon

    Die Außenfassade des Parkhotels ist mit einem leuchtenden Kreuz gestaltet
    Programmgestaltung: Pfarre Pörtschach und Tourismusbüro Pörtschach

Velden:

  • 19.30 – 21.30 Uhr: Strandkonzert mit der Big Band L im Strandpark Velden
  • 22.05 Uhr: Ankunft der Schiffe, Begrüßung des Bischofs an Land, Ansprache des Predigers

Maria Wörth: Schiffsanlegestelle

  • 20.30 Uhr: Konzert der Trachtenkapelle Magdalensberg
  • 23.00 Uhr: Ankunft der Schiffe, Begrüßung des Bischofs an Land, Ansprache des Predigers
  • 23.20 Uhr: Großfeuerwerk und Ablegen der Schiffe

    Programmgestaltung: Pfarre Maria Wörth und Tourismusbüro Maria Wörth

24.00 Uhr: Ankunft in der Ostbucht in Klagenfurt

© Foto: KH Kronawetter / Internetredaktion
© Foto: KH Kronawetter / Internetredaktion

Zur Geschichte der Marienschiffsprozession

Im Marianischen Jahr 1954 wurde aus dem bekannten Wallfahrtsort Fatima in Portugal eine Marienstatue für die St. Josef-Kirche nach Klagenfurt gebracht. Um diese Statue festlich in die Kirche einzuführen, kam man auf den Gedanken, sie mit einem Schiff von Velden nach Klagenfurt zu bringen. Vom Ufer trug man sie in einer Lichterprozession zur Kirche.

Die Teilnahme an dieser ersten Marienwallfahrt war so groß, dass man sich entschloss, jedes Jahr zu Mariä Himmelfahrt am 15. August, diese Statue in einer nächtlichen Schiffsprozession um den Wörther See zu führen. Wenn in dieser nächtlichen Wallfahrt betend und singend auf den Schiffen über den Wörther See gefahren wird, ist es nicht nur ein gemeinsames Bekenntnis zu Maria, der Mutter unserer Kirche. Es ist auch Ausdruck, dass wir als pilgerndes Gottesvolk unterwegs sind, im Begriff, wie es in einem Lied heißt, selbst zum „Schiff des Herrn“ zu werden.

„Ein Schiff, das sich Gemeinde nennt, fährt durch das Meer der Zeit. Das Ziel, das ihm die Richtung weist, heißt Gottes Ewigkeit.“

Wieder auf Kurs zu kommen auf dieses letzte Ziel, ist wohl der tiefere Sinn dieser Marienwallfahrt. Heute befindet sich die Fatimastatue während des Jahres in der Hauskapelle des Pfarrhofes von St. Josef-Siebenhügel. (Ludwig Trojan)