Organisation

Referat für Stadtpastoral

Marienschiffsprozession auf dem Wörthersee

am Hochfest Mariä Aufnahme in den Himmel - 15. August

Marienschiffsprozession auf dem Wörthersee (© Foto: KH Kronawetter / Internetredaktion)
Marienschiffsprozession auf dem Wörthersee (© Foto: KH Kronawetter / Internetredaktion)

Informationen zur 68. Marienschiffsprozession am 15. August 2022

Die Tradition der Schiffsprozession auf dem Wörthersee geht zurück auf das Jahr 1954. Seit damals wird jedes Jahr zum Fest der Aufnahme Mariens in den Himmel, am 15. August, die Marienstatue in einer nächtlichen Schiffs­prozession über den Wörthersee geführt.

Gemeinsam mit Diözesanbischof Josef Marketz geht es mit der MS Kärnten über den Wörthersee. Bischof Marketz wird an jeder Anlegestelle eine Andacht feiern.

Abfahrt (19:30 Uhr) / Ankunft (24 Uhr): Schiffsanlegestelle Klagenfurt

Preise:

  • Erwachsene € 23
  • Senioren (Jg. 1961 und davor) € 21
  • Jugendliche (Jg. 2008-2004) € 19
  • Kinder (bis Jg. 2009) € 10

Karten:

  • Büro der Wörtherseeschifffahrt (9.00 bis 16.00 Uhr) und www.wsg.co.at/webshop
  • Büro der Dompfarre, Lidmanskygasse 14, 9020 Klagenfurt, Tel.: 0676/87722778
Bildunterschrift (Bildrechte sind zwingend anzugeben!)

Informationen:

Programmablauf am 15. August 2022

Klagenfurt: Programm in der Ostbucht

  • 19.00 Uhr: Musikalische Einstimmung - Informatives zur Geschichte der Schiffsprozession in deutscher, italienischer und englischer Sprache
  • 19.30 Uhr: Einlass der Pilger auf die Schiffe
  • 20.00 Uhr: Begrüßung, Ansprache und Segen des Bischofs
  • 20.15 Uhr: Abfahrt der Schiffe
  • ab 20.15 Uhr: Programm auf dem Evangelischen Kirchenschiff, das in der Ostbucht steht

ACHTUNG: Das Programm an den jeweiligen Anlegestellen in Krumpendorf, Pörtschach und Velden wird hier laufend ergänzt.

© Foto: KH Kronawetter / Internetredaktion
© Foto: KH Kronawetter / Internetredaktion

Zur Geschichte der Marienschiffsprozession

Im Marianischen Jahr 1954 wurde aus dem bekannten Wallfahrtsort Fatima in Portugal eine Marienstatue für die St. Josef-Kirche nach Klagenfurt gebracht. Um diese Statue festlich in die Kirche einzuführen, kam man auf den Gedanken, sie mit einem Schiff von Velden nach Klagenfurt zu bringen. Vom Ufer trug man sie in einer Lichterprozession zur Kirche.

„Ein Schiff, das sich Gemeinde nennt, fährt durch das Meer der Zeit. Das Ziel, das ihm die Richtung weist, heißt Gottes Ewigkeit.“

Die Teilnahme an dieser ersten Marienwallfahrt war so groß, dass man sich entschloss, jedes Jahr zu Mariä Himmelfahrt am 15. August, diese Statue in einer nächtlichen Schiffsprozession um den Wörther See zu führen. Wenn in dieser nächtlichen Wallfahrt betend und singend auf den Schiffen über den Wörther See gefahren wird, ist es nicht nur ein gemeinsames Bekenntnis zu Maria, der Mutter unserer Kirche. Es ist auch Ausdruck, dass wir als pilgerndes Gottesvolk unterwegs sind, im Begriff, wie es in einem Lied heißt, selbst zum „Schiff des Herrn“ zu werden.

Wieder auf Kurs zu kommen auf dieses letzte Ziel, ist wohl der tiefere Sinn dieser Marienwallfahrt. Heute befindet sich die Fatimastatue während des Jahres in der Hauskapelle des Pfarrhofes von St. Josef-Siebenhügel. (Ludwig Trojan)

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