Welttierschutztag: Tiersegnungen in Kärntner Pfarren
Klagenfurt, 28. 9. 26 (pgk). Am Sonntag, dem 4. Oktober, gedenkt die Katholische Kirche des heiligen Franz von Assisi, der u. a. als Patron der franziskanischen Orden, des Umweltschutzes und der Tiere gilt. Rund um seinen Gedenktag, der auch als Welttierschutztag begangen wird, laden einige Kärntner Pfarren (siehe Auswahl) zu Tiersegnungen ein.
Am Freitag, dem 2. Oktober, um 16 Uhr lädt die Pfarre Himmelberg zur Tiersegnung auf der Pfarrhofwiese ein. Ebenfalls am Freitag kann der Tiersegen um 16 Uhr auf der Pfarrwiese der Pfarre Spittal/Drau empfangen werden. Die Pfarre Thörl-Maglern lädt um 16 Uhr zu einer Tiersegnung beim Pfarrhof (entfällt bei Schlechtwetter) ein. In der Pfarre Hermagor findet um 17.30 Uhr vor der Filialkirche Maria Thurn eine Tiersegnung statt.
Am Samstag, dem 3. Oktober, um 12.30 Uhr kann der Tiersegen im Tierschutzkompetenzzentrum in Klagenfurt im Rahmen des Tages der offenen Tür empfangen werden. Ebenfalls in Klagenfurt lädt das Referat für Stadtpastoral um 16 Uhr in der „Hundefreilaufzone Festung“ in der August-Jaksch-Straße zur Tiersegnung ein. Vor der Kreuzberglkirche kann der Tiersegen um 17 Uhr empfangen werden.
Am Sonntag, dem 4. Oktober, findet in der Pfarre Klagenfurt-St. Jakob an der Straße um 10.30 Uhr eine Tiersegnung bei der Pfarrkirche statt. Die Pfarre St. Georgen/Längsee lädt zur Tiersegnung im Anschluss an den Gottesdienst um 10.30 Uhr ein. Im Tierpark Rosegg findet um 15 Uhr eine Tiersegnung statt. Vor der Pfarrkirche Klagenfurt-St. Hemma findet um 17 Uhr eine Tiersegnung statt. In der Stadtpfarre Wolfsberg kann der Tiersegen ebenfalls um 17 Uhr vor der Markuskirche empfangen werden.
Am Montag, dem 5. Oktober, findet in der Pfarre Obermillstatt um 15 Uhr im Ortszentrum auf dem Stierwiesl die Tiersegnung statt.
Am Sonntag, dem 11. Oktober, um 11 Uhr lädt die Pfarre Althofen zum Familiengottesdienst mit Tiersegnung vor dem Pfarrzentrum ein.
Der heilige Franz von Assisi (1181–1226), der bereits 1228 heilig gesprochen wurde, stammte aus einer begüteten Familie. Der Städtekrieg zwischen Assisi und Perugia, eine einjährige Gefangenschaft und anschließende Krankheit ließen ihn in eine Sinnkrise fallen. Nach dem Bruch mit seinen Eltern zog er sich in einsame Höhlen und abgelegene, zerfallene Kapellen zurück. Bald scharten sich die ersten Gefährten um ihn. Die „minderen Brüder“, wie sie sich nannten, zogen nun als Wanderprediger umher. Im November 1223 bestätigte Papst Honorius III. endgültig die Lebensregel der Minderbrüder, die Franziskus zusammen mit einigen Vertrauten in einer Einsiedelei verfasste. Franziskus wollte ein ganz vom Evangelium geprägtes Leben führen, betonte aber besonders die Befolgung der höchsten Armut des Einzelnen und der Gemeinschaft. Bereits knapp zwei Jahre nach seinem Tod wurde Franziskus heilig gesprochen. Sein Leichnam wurde in der Doppelbasilika „San Francesco“, die man zu seinen Ehren am westlichen Stadtrand von Assisi errichtet hatte, beigesetzt. Der historische Wert seiner religiösen Persönlichkeit ist die Neuentdeckung des Evangeliums, das er in evangelischer Armut zu verwirklichen suchte. Er hatte eine große Liebe zur Natur und sah in allen Geschöpfen seine „Schwestern und Brüder“, wie dies in seinem Sonnengesang in einzigartiger Weise zum Ausdruck kommt.