Auf den Spuren des hl. Franziskus von Assisi: Pilgerreise der “Arbeitsgemeinschaft der Ständigen Diakone und ihrer Ehefrauen”
Hl. Messe mit Bischof Marketz in der Einsiedelei Eremo delle Carceri

Klagenfurt, 29. 8. 25 (pgk). Auf den Spuren des hl. Franziskus von Assisi unterwegs ist derzeit die „Arbeitsgemeinschaft der Ständigen Diakone und ihrer Ehefrauen“ der Diözese Gurk. Insgesamt 37 Personen, darunter 13 Diakone, teilweise mit ihren Ehefrauen und Kindern, nehmen noch bis morgen Freitag an der Pilgerreise der ARGE nach Assisi (geistliche Begleitung: P. Roland Faustin OFM, Telfs) teil.
Den Mittwoch-Vormittag hat Diözesanbischof Dr. Josef Marketz mit der Pilgergruppe verbracht. Der Kärntner Bischof begleitete die Diakone und deren Familien auf ihrer Wanderung zur Einsiedelei Eremo delle Carceri, einem kleinen Klosterbau im dichten Wald des Monte Subasio, rund vier Kilometer von Assisi entfernt, wohin der hl. Franziskus sich zum Gebet zurückgezogen haben soll.
Bei der hl. Messe in der Einsiedelei dankte der Kärntner Bischof den Ständigen Diakonen für ihren wertvollen Einsatz sowie deren Familien für die Unterstützung und das Mittragen dieses hingebungsvollen Dienstes. In seiner Predigt erinnerte Bischof Marketz auch daran, „dass Priester und Diakone ihr Amt in Bescheidenheit und Demut ausüben sollen“. Mit Blick auf den hl. Franziskus von Assisi ermutigte der Kärntner Bischof dazu, „sich noch mehr an den Werten dieses Heiligen zu orientieren und sich noch stärker jenen Menschen zuzuwenden, die Hilfe und Unterstützung brauchen“.
Mit der Pilgerreise der „Arbeitsgemeinschaft der Ständigen Diakone und ihrer Ehefrauen“ solle den Diakonen und ihren Familien „Dankbarkeit und Wertschätzung für deren wichtigen, meist ehrenamtlichen Dienst entgegengebracht werden“, sagt der Organisator der Reise, Diakon Bernhard Wrienz, Dipl. PAss., Leiter des Referates für Diakone und Geschäftsführender Vorsitzender der diözesanen Kommission für den Ständigen Diakonat. Die Reise diene aber vor allem auch dazu, „die vielfältige Gemeinschaft der Diakone und deren Familien zu stärken und miteinander ins Gespräch zu kommen“. Ziel sei es auch, „sich bewusst Zeit zu nehmen, um dem Wirken des hl. Franziskus nachzuspüren“. Dafür gebe Franziskanerpater Roland Faustin der Gemeinschaft wichtige Impulse und helfe dabei, den geistlichen Gehalt der besuchten franziskanischen Stätten zu erschließen.
Neben der Wanderung zum Einsiedlerkloster am Monte Subasio standen u. a. auch Besuche der Kapelle „Santa Maria degli Angeli“ („Portiunkula”) und des Heiligtums „Rivotorto“ sowie hl. Messen am Grab des hl. Franziskus in der Basilika San Francesco und auf La Verna, wo Franziskus 1224 die Wundmale Christi empfangen haben soll, am Programm der einwöchigen Pilgerreise.
In der Diözese Gurk gibt es insgesamt 61 (49 aktive, 12 im Ruhestand) Ständige Diakone. Sie wirken neben ihrem Zivilberuf bzw. im Ruhestand meist ehrenamtlich in einer oder mehreren Pfarren.