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Pfingsten, Hochfest der Sendung des Hl. Geistes: Rund 470 Jugendliche werden am Pfingstwochenende in Kärnten gefirmt

Pfingstfest in Klagenfurt mit hl. Messe mit Bischof Marketz

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Pfingsten ist einer der beliebtesten Firm-Termine. Insgesamt empfangen heuer rund 2.200 Jugendliche in Kärnten das Sakrament der Firmung. (Im Bild: Firmung mit Bischof Marketz im Mai 2026 in Pustritz). Foto: Pfarre Pustritz

Klagenfurt, 18. 5. 26 (pgk). Mit dem Pfingstfest, dem „Hochfest der Sendung des
Hl. Geistes“, heuer am Sonntag, dem 24. Mai, feiern Christen 50 Tage nach der Auferstehung Jesu am Ostersonntag („Pfingsten“ leitet sich ab vom griechischen Wort „Pentekoste“ = „der fünfzigste“ [Tag]) das eigentliche „Gründungsfest“ der Kirche. Im Mittelpunkt des Pfingstfestes, das den feierlichen Abschluss der Osterzeit bildet, steht das Kommen und Wirken des Heiligen Geistes.

Firmungen am Pfingstwochenende. Pfingsten ist einer der beliebtesten Firm-Termine. Von den rund 2.200 Jugendlichen, die im Jahr 2026 bei 54 Firmungen in 49 Pfarren in der Diözese Gurk das Sakrament der Firmung erhalten, werden ca. 470 am Pfingstwochenende gefirmt.
Diözesanbischof Dr. Josef Marketz wird das Sakrament der Firmung am Pfingstsamstag, dem 23. Mai, um 10.30 Uhr in der Pfarrkirche Maria Saal und am Pfingstsonntag, dem 24. Mai, um 11.30 Uhr im Klagenfurter Dom spenden. Weiters spenden Bischofsvikar Dechant Kan. Msgr. Mag. Gerhard Christoph Kalidz am Samstag um 8 Uhr in der Pfarrkirche Maria Saal und Domdekan Dompfarrer Dr. Peter Allmaier am Sonntag um 9 Uhr im Klagenfurter Dom das Sakrament der Firmung. Am Pfingstmontag, dem 25. Mai, firmt Abt Geistl. Rat Mag. Gerhard Hafner OSB um 8 Uhr und um 10.30 Uhr in der Stiftskirche St. Paul im Lavanttal. Außerdem spenden am Pfingstmontag Dompropst Msgr. Dr. Engelbert Guggenberger um 10 Uhr in der Pfarrkirche Hermagor, Ordinariatskanzler Dr. Jakob Ibounig um 10 Uhr in der Pfarrkirche Maria Rain/Žihpolje und Bischofsvikar Dechant Kan. Msgr. Mag. Gerhard Christoph Kalidz um 10 Uhr in der Pfarrkirche Friesach das Sakrament der Firmung.

Pfingstfest in Klagenfurt. Die Loretto-Gemeinschaft Kärnten lädt am Pfingstwochenende von Freitag, dem 22. Mai, bis Sonntag, dem 24. Mai, zum Pfingstkongress „Fest der Jugend“ in das Kapuzinerkloster in Klagenfurt ein. Diözesanbischof Dr. Josef Marketz wird mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern am Samstag um 17 Uhr einen Gottesdienst in der Kapuzinerkirche feiern.
Am Programm des Pfingstkongresses, der seit dem Jahr 2000 in Salzburg jährlich von der Loretto-Gemeinschaft durchgeführt wird und seit 2022 auch in Klagenfurt und an rund 30 weiteren Orten im deutschsprachigen Raum stattfindet, stehen u. a. auch ein „Abend der Barmherzigkeit“, Workshops sowie Glaubenszeugnisse, z. B. von Missio-Diözesandirektor Kan. Dr. Sylvère Buzingo, MA.

Das Firmsakrament. Die Firmung (lat. „firmare“ = „bestärken, besiegeln“) erfolgt durch Salbung mit Chrisamöl und Handauflegung und soll die Taufe vollenden und besiegeln. Durch die Firmung empfangen die Jugendlichen die besondere Kraft des „Heiligen Geistes“, wodurch sie gestärkt werden sollen, für den christlichen Glauben Zeugnis abzulegen.
Die Firmvorbereitung. Die Katholische Jugend Kärnten bietet auf Anfrage Schulungen für die ehrenamtlichen und hauptamtlichen Firmbegleiterinnen und -begleiter vor Ort und auch online an. Aktuell sind in den 336 Kärntner Pfarren rund 420 Frauen und Männer in der Firmvorbereitung und
-begleitung tätig. Neben der regulären Firmvorbereitung gibt es in der Diözese Gurk jährlich vier sogenannte „SpiriNights“, an denen rund 380 Firmlinge teilnehmen, sowie mehrere Firmtage und Abende in den Dekanaten. Während in anderen Diözesen die Firmvorbereitung mit der Pfarrfirmung verbunden ist, entscheiden in der Diözese Gurk die Firmkandidatinnen und -kandidaten selbst, wo sie sich firmen lassen und melden sich via Online-Tool an.

Pfingsten, Fest des Heiligen Geistes. Das Pfingstfest wird, abhängig vom Termin des Osterfestes, zwischen dem 10. Mai und dem 13. Juni begangen und auch als „Fest des Heiligen Geistes“ bezeichnet. Der Heilige Geist ist nach der kirchlichen Lehre in die Welt gesandt, um Person, Wort und Werk Jesu Christi in der Geschichte lebendig zu halten. Der Hl. Geist ist gleichsam „eins“ mit Gott-Vater und Gott-Sohn und wird zugleich als eine der drei Personen des dreieinen Gottes verstanden. Die Bibel spricht vom Heiligen Geist in vielen Bildern. Sie wählt dafür ein Wort, das zugleich „Atem, Hauch, Wind“ heißt. Sein Wirken wird wie „Feuer“ oder „lebendiges Wasser“ beschrieben. Nach den Erzählungen der Apostelgeschichte kommt der Heilige Geist unter den Symbolen von Wind, Atem und Feuer auf die Gemeinde herab. Auch die Taube ist bereits in der Bibel ein Symbol des Hl. Geistes. Das Pfingstfest soll daran erinnern, dass Jesus bei der Kirche und durch sie bei der Menschheit in der Gestalt des Heiligen Geistes verbleibt. Die Geistsendung zu Pfingsten war der Ausgangspunkt für das missionarische Wirken der Jünger Jesu, weshalb das Pfingstfest auch als die Geburtsstunde der Kirche bezeichnet wird.
Brauchtum zum Pfingstfest. Bis heute werden mancherorts die Kirchen zum Pfingstfest mit frischem Grün (Maien) geschmückt. Weiters gibt es vor allem in ländlichen Gegenden den Brauch, vor den Häusern und in den Fenstern Birkenzweige aufzustellen, auf denen sich, so der Volksglaube, der Heilige Geist niederlassen soll, um den Menschen seine Gnade zu bringen.