Pfarrkirche Köttmannsdorf/Kotmara vas: Weihe des neuen Volksaltares und Segnung des neuen Ambos mit Bischof Marketz
Klagenfurt, 11. 3. 26 (pgk). Besonderer Festtag für die Pfarre Köttmannsdorf/Kotmara vas: Anlässlich des Abschlusses der Renovierungsarbeiten in der Pfarrkirche Köttmannsdorf/Kotmara vas wird Diözesanbischof Dr. Josef Marketz am Samstag, dem 14. März, um 17 Uhr gemeinsam mit dem Köttmannsdorfer Pfarrer Kan. Dr. Sylvère Buzingo, MA eine hl. Messe in der Pfarrkirche feiern. Bei diesem Gottesdienst, der musikalisch vom Projektchor der Pfarre (Leitung und Orgel: Mathias Köfer) gestaltet wird, wird der Kärntner Bischof den neuen Volksaltar weihen und den neuen Ambo segnen. Im Anschluss an die hl. Messe lädt die Pfarre zur Agape in den Georgsaal ein.
Im Rahmen der Innenrenovierung, die in den vergangenen sieben Monaten stattgefunden hat, wurde der Altarraum neugestaltet und erweitert. Der neue Volksaltar und der neue Ambo wurden vom Kärntner Bildhauer Nanti Čertov aus blaugrünem Carat, einem Naturstein aus dem St. Urbaner Steinbruch, gefertigt. Im Zuge der Innensanierung wurden u. a. auch die Innenwände getrocknet und neu gestrichen, Böden sowie Elektroinstallationen teilweise erneuert, die Innenausstattung und Seitenaltäre gereinigt sowie die Kirchenbänke erneuert.
Die Gesamtkosten der Sanierung belaufen sich auf rund 460.000 Euro. Davon wurde der Großteil von der Pfarre sowie von der Diözese aus Mitteln des Kirchenbeitrags aufgebracht. Die restlichen Mittel wurden durch das Land Kärnten und das Bundesdenkmalamt zur Verfügung gestellt.
Die Pfarrkirche „hl. Georg“, eine ursprünglich romanische Chorturmkirche mit gotischem Chor, liegt etwas erhöht über dem Ort und ist von einer zinnenbekrönten Friedhofsmauer umgeben. Urkundlich erstmals erwähnt wird die Kirche 1192. Der ehemalige romanische Karner an der Südseite wurde an die Kirche angebaut und 1727 zur barocken Sebastianskapelle umgestaltet. Der mächtige Turm mit oktogonalem Spitzhelm prägt das Äußere der Kirche. An der Südwand befindet sich ein bedeutendes Christophorus-Fresko aus der zweiten Hälfte des 15. Jhs. Die Kirchenausstattung stammt überwiegend aus dem 18. Jahrhundert. Erwähnenswert ist die barocke Kanzel mit Darstellungen des Guten Hirten. Der Hauptaltar aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts trägt die Statue des Kirchenpatrons, flankiert von den Statuen des hl. Martin und des Erzengels Michael. Der Marienaltar mit einer Marienstatue mit Kind, umgeben von den Diakonen Stephanus und Laurentius, stammt aus dem Jahr 1762. Der Sebastianaltar aus dem Jahre 1727 wurde nach der Pestzeit gestiftet und zeigt die so genannten „Pest- oder Pandemie-Heiligen“ Sebastian, Rochus, Apostel Jakob, Notburga und Isidor. Im unteren Bereich des Altares befindet sich eine Rosaliengrotte.