Marienmonat Mai: Tägliche Maiandachten mit Livestream-Übertragung im Klagenfurter Dom – Maiandacht mit Bischof Marketz am 1. Mai
Klagenfurt, 28. 4. 26 (pgk). Der Monat Mai ist in ganz besonderer Weise der Verehrung der Gottesmutter gewidmet und wird daher in der Katholischen Kirche, ebenso wie der Oktober, als „Marienmonat“ bezeichnet. Eine besondere Form der Wertschätzung Marias sind die Maiandachten, die in vielen Kärntner Pfarren gefeiert werden.
In Österreich wohl einzigartig ist die mehr als 120 Jahre alte Tradition der täglichen Maiandachten im Klagenfurter Dom, die von Montag bis Sonntag um 18 Uhr (Rosenkranzgebet um 17.30 Uhr) mit verschiedenen Predigern und besonderer musikalischer Gestaltung gefeiert werden. Alle Maiandachten werden via Livestream auf www.kath-kirche-kaernten.at/domklagenfurtlive übertragen.
Diözesanbischof Dr. Josef Marketz wird die Maiandachten im Klagenfurter Dom am Freitag, dem 1. Mai, um 18 Uhr eröffnen. Musikalisch gestaltet wird diese erste Maiandacht von der Capella Cathedralis (Leitung: Domkapellmeister Thomas Wasserfaller).
Die weiteren Predigten bzw. Ansprachen im Rahmen der diesjährigen Maiandachten im Klagenfurter Dom halten (in chronologischer Reihenfolge): P. Dr. Friedrich Bechina FSO (Geistliche Familie „Das Werk“, Bregenz; 2. Mai), Chefredakteurin i. R. der „Kleinen Zeitung Kärnten“ Antonia Gössinger (3. Mai), der Linzer Bischofsvikar Kan. Prof. Dr. Christoph Baumgartinger (4. und 5. Mai), Prior P. Mag. Michael Robitschko OSB (Stift Admont; 6. Mai), Pfarrer Mag. Dr. Markus J. Plöbst (Diözese Graz-Seckau; 7. Mai), Spiritual P. Dr. Thomas Neulinger SJ (Priesterseminar der Diözesen Gurk und Graz-Seckau; 8. Mai), der Wiener Kirchenrechtler Univ.-Prof. DDr. Andreas Kowatsch (9. und 10. Mai), Theologe, Pfarrer und Mediziner Univ.-Prof. DDr. Matthias Beck (Wien; 11. Mai), Ordinariatskanzler Dr. Jakob Ibounig (12. Mai), Nationaldirektor P. Dr. Karl Wallner OCist (Päpstliche Missionswerke; Stift Heiligenkreuz; 13. Mai), Dechant Mag. Dipl. Soz.Päd. Gert Smetanig (Diözese Linz; 14. bis 17. Mai), der Linzer Bischofsvikar und Domkustos Kan. KonsR Dr. Johann Hintermaier (18. bis 20. Mai), Dechant Geistl. Rat Mag. Martin Edlinger (St. Leonhard/Lavanttal; 21. Mai), Dechant Kons. Rat Mag. Josef Allmaier (Berg im Drautal; 22. Mai), Dechant Kons. Rat P. Dr. Gerfried Sitar OSB (St. Andrä im Lavanttal; 23. und 24. Mai), „Radio Maria“-Programmdirektor Br. Peter Ackermann von der Gemeinschaft der „Brüder der Samariter der Flamme, der Liebe, des Unbefleckten Herzens Mariä“ (25. und 26. Mai), Abt Nikolaus Thiel OCist (Stift Schlierbach; 27. und 28. Mai), Domdekan Dompfarrer Dr. Peter Allmaier (29. Mai), Provisor Geistl. Rat Mag. Bernd Wegscheider (Ebenthal; 30. Mai) und Pfarrer Dr. Krzysztof Kranicki (Wolfsberg; 31. Mai).
Musikalisch gestaltet werden die Maiandachten von unterschiedlichen SolistInnen, Ensembles und Chören aus ganz Kärnten (Organisation: Domkapellmeister Thomas Wasserfaller). An der Marienorgel der Domkirche spielen Domorganist Klaus Kuchling, Domkapellmeister Thomas Wasserfaller und Diözesankantor Martin Lehmann.
Detailliertes Programm (incl. musikalischer Gestaltung): https://www.kath-kirche-kaernten.at/images/downloads/folder-maiandacht-2026.pdf
Geschichte der Maiandachten. Hinweise auf besondere Maiandachten gibt es bereits im Mittelalter. Dass man aber den ganzen Mai hindurch tägliche oder häufige Gebete der Mutter Jesu weihte, ist das Ergebnis einer Entwicklung, die erst im 17. Jahrhundert eingesetzt hat. Im 18. Jahrhundert breitete sich diese Andachtsform von Italien ausgehend weltweit in der Katholischen Kirche aus. Ihren Ursprung hat der Lobpreis Marias aber bereits im neutestamentlichen Lobgesang der Mutter Jesu, dem Magnifikat. In Österreich feierte man die ersten Maiandachten Mitte des 19. Jahrhunderts. In seiner Enzyklika „Mense maio“ vom 29. April 1965 empfahl Papst Paul VI. die besondere Verehrung Mariens im Monat Mai.