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Klagenfurter Dom: Bischof Marketz weiht sieben Männer zu Ständigen Diakonen

Klagenfurt, 22. 9. 22 (pgk). Am Sonntag, dem 2. Oktober, wird Diözesanbischof Dr. Josef Marketz um 15 Uhr im Klagenfurter Dom sieben Männer zu Ständigen Diakonen weihen. Musikalisch mitgestaltet wird die Diakonenweihe, die auch via Livestream unter www.kath-kirche-kaernten.at/domklagenfurtlive übertragen wird, von Solisten- und Instrumentalistenensemble der Dommusik Klagenfurt mit der „Missa brevis in G“ von Wolfgang Amadeus Mozart.
Die Weihekandidaten für den Ständigen Diakonat (in alphabetischer Reihenfolge, mit Angabe der jeweiligen Wohnpfarre) sind Wolfgang Kahle (Klein St. Paul), Dkfm. Matthias Kossmann (Schiefling am See/Škofiče), Mag. Klaus Lesjak (Klagenfurt-Dom), Christian Novak (Arnoldstein), Alexander Samitsch (Ferlach/Borovlje), Ing. Peter Strauss (Mieger/Medgorje) und Franz Josef Suntinger (Heiligenblut).
Mit diesen sieben neuen Ständigen Diakonen gibt es in der Diözese Gurk insgesamt 67 (55 aktive, 12 im Ruhestand) Ständige Diakone. Sie wirken neben ihrem Zivilberuf bzw. im Ruhestand ehrenamtlich als Ständige Diakone in einer oder mehreren Pfarren.

Wolfgang Kahle (69), Sicherheitsdienstleister in Ruhe, ist verheiratet und Vater von zwei erwachsenen Kindern. Als Diakon wird er im Pfarrverband Krappfeld tätig sein.
Dkfm. Matthias Kossmann (56), Führungskräftetrainer, ist verheiratet und Vater von zwei erwachsenen Kindern. Als Diakon wird er in den Pfarren Ludmannsdorf/Bilčovs und St. Egyden an der Drau/Št. Ilj ob Dravi wirken.
Mag. Klaus Herbert Lesjak (54), Marketing- und Eventmanager, ist verheiratet und Vater von zwei erwachsenen Kindern. Als Diakon wird er in den Klagenfurter Stadtpfarren Dom und St. Martin tätig sein.
Christian Novak (60), Polizist in Ruhe, ist verheiratet und Vater von drei erwachsenen Kindern. Als Diakon wird er in seiner Wohnpfarre Arnoldstein und in Thörl-Maglern wirken.
Alexander Samitsch (43), Mitarbeiter der Informatikabteilung der Diözese Gurk und pastoraler Mitarbeiter der Pfarren Ferlach/Borovlje und Unterloibl/Podljubelj, wird als Ständiger Diakon mit Zölibatsversprechen in den Pfarren Ferlach/Borovlje und Unterloibl/Podljubelj wirken.
Ing. Peter Strauss (60), Angestellter, ist verheiratet und Vater von drei erwachsenen Kindern. Als Ständiger Diakon wird er in den Pfarren Mieger/Medgorje, Rottenstein/Podgrad und Radsberg/Radiše tätig sein.
Franz-Josef Suntinger (62), Bankstellenleiter in Ruhe, ist verheiratet und Vater von vier erwachsenen Kindern. Als Ständiger Diakon wird er in den Pfarren Sagritz und Heiligenblut wirken.

Das Wort „Diakon“ stammt aus dem Griechischen und bedeutet „Diener“. Gemäß apostolischer Überlieferung durch Handauflegung und Gebet geweiht, versehen die Diakone vorrangig den Dienst der Nächstenliebe und widmen sich gemäß alter Tradition Menschen in unterschiedlichen Bedrängnissen und Nöten.
Diakone können im Auftrag des Bischofs bzw. des zuständigen Ortspfarrers Wort-Gottes-Feiern, Segnungen, Prozessionen und Begräbnisse leiten, predigen, das Sakrament der Taufe spenden, kirchlichen Trauungsfeiern vorstehen sowie alten und kranken Menschen die hl. Kommunion bringen. Nicht ermächtigt sind Diakone dazu, hl. Messen zu feiern oder das Bußsakrament sowie die Krankensalbung zu spenden.
Für unverheiratete Weihekandidaten ist die Diakonweihe mit dem Zölibatsversprechen verbunden und eine meist einjährige „Durchgangsstufe“ zur Priesterweihe.
Im Gegensatz zu diesem zeitlichen Diakonat folgt auf den so genannten „Ständigen Diakonat“ in der Regel keine Priesterweihe. Seit 1968 können verheiratete, bewährte Männer mit Zustimmung ihrer Ehefrau zum Ständigen Diakon geweiht werden. Diese Ständigen Diakone übernehmen den Diakonat auf Lebenszeit.

Rückfragehinweis: Dr. Siegfried Muhrer, Ausbildungsleiter für den Ständigen Diakonat, Tel. 0676 / 8772-2113