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Kappel an der Drau/Kapla ob Dravi: Hl. Messe und Altarweihe mit Bischof Marketz

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Der neu gestaltete Altarraum in der Pfarrkirche Kappel an der Drau; Foto: Pfarre Kappel/Drau

Klagenfurt, 28. 5. 26 (pgk). Anlässlich des Abschlusses der Neugestaltung des Altarraumes in der Pfarrkirche Kappel an der Drau/Kapla ob Dravi wird Diözesanbischof Dr. Josef Marketz am Samstag, dem 30. Mai, um 18 Uhr im Rahmen einer hl. Messe in der Pfarrkirche den neuen Volksaltar weihen und den neuen Ambo segnen. Bischof Marketz wird den Gottesdienst gemeinsam mit Pfarrer Mag. Josef Markowitz (Kappel an der Drau/Kapla ob Dravi, Maria Elend/Podgorje, Loibltal/Brodi, Windisch Bleiberg/Slovenji Plajberk) und Pfarrer Mag. Ulrich Kogler (Maria Rain/Žihpolje, Göltschach/Golšovo, Unterloibl/Podljubelj), assistiert von Diakon PAss. Alexander Samitsch, feiern. Musikalisch gestaltet wird die hl. Messe vom Kirchenchor Kappel an der Drau (Leitung: Martina Feichter).

Die Umgestaltung des Altarraumes erfolgte nach Plänen des Architekten und bildenden Künstlers Ferdinand Čertov. Altar und Ambo wurden vom Ferlacher Steinmetzmeister Helmut Čekoni-Hutter aus Sölker Marmor gefertigt. Der Altar mit massiver Altarplatte und einem schmalen Sockel entstand aus einem einzigen Steinblock, aus dem auch der Ambo ausgearbeitet wurde. Vor dem Ambo bleibt die Front der historischen Kanzel erhalten. Ein neuer Sockel verbindet Ambo und Kanzel.
Für Pfarrer Markowitz ist die Weihe des neuen Altars „gleichsam das große sichtbare Zeichen, dass Jesus Christus der Mittelpunkt und der Fels unseres Lebens und Glaubens ist und bleibt“. Der neue Altar werde, so Markowitz, "das Zentrum des Kirchenraumes felsenfest erfüllen".

Die Pfarrkirche von Kappel an der Drau/Kapla ob Dravi, rund 5 km westlich von Ferlach/Borovlje gelegen, ist die einzige Kirche in Kärnten, die dem hl. Zeno von Verona geweiht ist. Der heutige einheitlich barocke Bau wurde 1768 an der Stelle einer älteren Anlage errichtet und 1770 geweiht.
Steinspolien des Vorgängerbaus, der urkundlich erstmals 1169 genannt wird, sind bei der heutigen Kirche außen eingemauert. Im Chorraum der Kirche befinden sich barocke Wandmalereien, die die Himmelfahrt des Kirchenpatrons zeigen. Der Hochaltar aus dem Jahr 1670 zeigt am Altarblatt eine Darstellung des hl. Zeno, flankiert vom hl. Bernhard und dem hl. Benedikt. Die vier Seitenaltäre der Kirche stammen aus dem 18. Jh. Im Altarraum befinden sich drei Leinwandbilder aus dem 18 Jh., die Josef Ferdinand Fromiller zugeschrieben werden.