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Bischof Marketz: LH Kaiser hat stets das Verbindende vor das Trennende gestellt

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Bischof Marketz und LH Kaiser beim Jubiläumsfest „Das gemeinsame Kärnten (er)leben“ im Mai 2025; Foto: Diözesan-Pressestelle/khfessl.com

Klagenfurt, 26. 3. 26 (pgk). Als „guten Zuhörer und wertschätzenden Gesprächspartner, der stets das Verbindende vor das Trennende gestellt hat,“ würdigt Diözesanbischof Dr. Josef Marketz den scheidenden Kärntner Landeshauptmann Dr. Peter Kaiser. Er habe Kaiser „als Politiker und Menschen kennengelernt, der Neuem gegenüber immer aufgeschlossen war und sich auf das Gespräch mit Andersdenkenden eingelassen hat“, sagt der Kärntner Bischof. Dabei habe der Kärntner Landeshauptmann „oft einen langen Atem und viel innere Ruhe bewiesen“. LH Kaiser habe, so Bischof Marketz, „großen Wert daraufgelegt, mitten unter den Menschen zu sein – bei politischen Terminen und offiziellen Veranstaltungen ebenso wie bei sportlichen und kulturellen Events“. Dies habe er selbst bei zahlreichen gemeinsam wahrgenommenen Terminen erlebt.
Den christlichen Kirchen im Land sei LH Kaiser immer „mit entsprechender Wertschätzung gegenübergetreten“. Außerdem habe LH Kaiser sich auch unterstützend zu kirchlich relevanten Themen wie der Karfreitagsfrage geäußert und kirchliche Veranstaltungen wie z. B. die zweisprachige Kultur- und Festveranstaltung ´Das gemeinsame Kärnten (er)leben./(Do)živeti skupno Koroško´ wohlwollend unterstützt“, so Bischof Marketz. LH Kaiser sei auch ein „Förderer der gelebten Zweisprachigkeit in Kärnten“ gewesen, was sich z. B. darin gezeigt habe, dass der scheidende Landeshauptmann bei öffentlichen Veranstaltungen und Reden meistens auch ein paar Sätze in Slowenisch, der zweiten Landessprache, gesprochen habe.
Dem designierten Landeshauptmann Daniel Fellner wünscht der Kärntner Bischof „Gottes Segen für diese verantwortungsvolle Arbeit“.