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Bischof Marketz: Krankenhaus der Barmherzigen Brüder ist Ort kompetenter medizinischer Versorgung und gelebter Menschlichkeit

Festgottesdienst anlässlich „150 Jahre Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in St. Veit/Glan“

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Foto: St.veit/facebook

Klagenfurt, 26. 6. 26 (pgk). „150 Jahre Krankenhaus sind weit mehr als die Geschichte eines Gebäudes oder einer Institution. Es sind 150 Jahre menschlicher Begegnungen, Hoffnungen und Ängste, von Krankheit und Heilung, von Geburt und Abschied“, sagte Diözesanbischof Dr. Josef Marketz heute beim Festgottesdienst im Rahmen der Jubiläumsfeier des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder in St. Veit/Glan unter dem Motto „150 Jahre Herz und Kompetenz“. Das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder sei, so der Kärntner Bischof, „nicht nur ein Ort kompetenter medizinischer Versorgung, sondern auch ein Ort gelebter Menschlichkeit, an dem Menschen einander aufmerksam begegnen, an dem Zeit geschenkt, Trost ausgesprochen und Gottes Nähe erfahrbar wird“. Gerade dort, wo Menschen an ihre Grenzen kommen würden, sei die Hoffnung und Zusage besonders wichtig, dass Gott den Menschen nicht verlasse. Auch Papst Leo mache in seiner Enzyklika „Magnifica humanitas“ darauf aufmerksam, so Bischof Marketz, „dass auch in Zeiten moderner Medizin und innovativer Technik, die große Hoffnungen wecken, immer noch zwischenmenschliche Begegnungen besonders heilsam sind – nicht nur für die PatientInnen, sondern auch für ÄrztInnen und Pflegepersonen“. Medizin brauche Fachwissen, moderne Technik und wissenschaftliche Kompetenz. „Doch Heilung beginnt oft schon dort, wo ein Mensch spürt: Ich bin nicht allein. Jemand sieht mich. Jemand nimmt mich ernst. Jemand berührt mein Leben mit Respekt und Würde“, sagte der Kärntner Bischof und dankte in diesem Zusammenhang allen im Krankenhaus tätigen Frauen und Männern. „Viele Menschen haben hier in den vergangenen 150 Jahren genau das getan: Ärzte, Pflegende, Ordensleute, Mitarbeitende in Therapie, Verwaltung, Seelsorge und vielen anderen Bereichen haben nicht nur Krankheiten behandelt, sondern Menschen begleitet“, so Bischof Marketz. Besonders in einem christlichen Krankenhaus dürfe der Mensch niemals auf seine Diagnose reduziert werden. „Seine Würde bleibt unantastbar – unabhängig von Alter, Herkunft, Leistungsfähigkeit oder Gesundheitszustand“, sagte der Kärntner Bischof. 150 Jahre Krankenhausgeschichte würden letztlich, so Bischof Marketz, „vor allem auch von der Überzeugung erzählen, dass jeder Mensch von Gott gewollt und geliebt ist“.

Die hl. Messe, die Bischof Marketz gemeinsam mit Bischofsvikar Dompropst Dr. Engelbert Guggenberger, Vorsitzender der Interessensgemeinschaft der Christlichen Krankenhäuser Kärntens, feierte, wurde musikalisch von Corina Kuhs an der Gitarre und Jovica Ivanovic am Akkordeon gestaltet. Nach dem Gottesdienst luden Gesamtleiter Direktor Mag. Michael Steiner, MAS, und Rechtsträgervertreter Fr. Paulus Kohler OH zur Festveranstaltung im Beisein von Vertretern aus Kirche, Politik sowie dem Gesundheitswesen ein.