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Bischof Marketz bei Hemmafest in Gurk: Hl. Hemma zeigt Heiligkeit im gelebten Alltag

Foto: Iris Binder
Foto: Iris Binder

Klagenfurt, 27. 6. 26 (pgk). Auf das nachhaltige Wirken der hl. Hemma für Kirche und Gesellschaft hat Diözesanbischof Dr. Josef Marketz heute beim Festgottesdienst im Rahmen des Hemmafestes in Gurk hingewiesen. Die hl. Hemma habe bis heute sichtbare Spuren hinterlassen, „nicht nur in Stein und Geschichte, sondern vor allem auch im geistlichen Leben unseres Landes“, sagte Bischof Marketz bei der hl. Messe in Konzelebration mit dem Gurker Domkapitel. Trotz der vielen Unsicherheiten der damaligen Zeit habe die hl. Hemma „geteilt, gestiftet und aufgebaut, aus einem Glauben heraus, der nicht abstrakt blieb, sondern konkret wurde“. Ihr Glaube sei geprägt gewesen von konsequenter Gottesliebe und konkreter Nächstenliebe. Die hl. Hemma habe auf Vertrauen statt Angst sowie auf Weitblick statt Rückzug gesetzt „und nicht nur in Besitz, sondern in Zukunft investiert“.
Mit Blick auf dieses Glaubenszeugnis der Landesmutter von Kärnten gelte es zu fragen, „wie unser Glaube heute sichtbar wird im Alltag, in der Art, wie wir mit anderen umgehen, in unserer Bereitschaft zu teilen, in unserem Engagement für Gerechtigkeit und Frieden“.
Mit dem heutigen Hemmatag werde, so Bischof Marketz, nicht nur die historische Gestalt der hl. Hemma geehrt, sondern vielmehr auch daran erinnert, wie aktuell das Glaubenszeugnis der Kärntner Landesmutter bis heute sei. Die hl. Hemma sei mitten im Leben verankert gewesen. „Ihre Heiligkeit bestand nicht in außergewöhnlichen Worten, sondern in konsequent gelebter Verantwortung. Und vielleicht ist die wichtigste Botschaft des heutigen Tages, dass Heiligkeit dort beginnt, wo wir leben – in der Familie, im Beruf, unseren Entscheidungen, die oft unscheinbar wirken, aber große Wirkung haben“, betonte der Kärntner Bischof.
Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst in Gurk, der live in Radio Maria übertragen wurde, von der Dommusik Klagenfurt (Ltg.: Domkapellmeister Thomas Wasserfaller).